Gesundheit Archive - Centergram https://centergram.de/kategorie/gesundheit/ Fri, 12 May 2023 09:06:31 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://centergram.de/wp-content/uploads/logo-centergram-030-150x150.gif Gesundheit Archive - Centergram https://centergram.de/kategorie/gesundheit/ 32 32 Gesund einkaufen – diese Tipps kannst du direkt anwenden https://centergram.de/ernaehrung/gesund-einkaufen-tipps/ Fri, 12 May 2023 09:10:00 +0000 https://centergram.de/?p=1917 In den heutigen Supermärkten ist die Fülle an Produkten unfassbar groß. Es gibt zig verschiedene Gänge und Regale, zwischen denen es teilweise schwer ist, sich zurechtzufinden. Hinzu kommt eine Fülle verschiedener Lebensmittel. In Anbetracht dieser Produktvielfalt ist es teilweise oft nicht einfach, den Überblick zu behalten.
Dabei ist es wichtig, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Wie du beim Einkaufen bereits darauf achten kannst, stellen wir dir in diesem Artikel vor.

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Frische Waren kaufen

Besonders empfehlenswert ist der Kauf von frischen
Lebensmitteln. Dazu zählen in erster Linie Obst und Gemüse, aber auch frisches,
mageres Fleisch oder Vollkornbrot. Wenn man auf frische Produkte zurückgreift,
vermeidet man ganz automatisch, zugefügte
Konservierungsstoffe
, die häufig in verzehrfertigen
oder abgepackten Produkten zu finden sind. Darüber hinaus enthalten frische bzw.
frisch
eingefrorene
 Lebensmittel die meisten Vitamine und Mineralstoffe.

Mehrmals mit Einkaufsliste einkaufen

Vor allem frische Waren sind nicht lange haltbar oder
verlieren durch die Lagerung Vitamine oder Mineralstoffe. Es empfiehlt sich
also, mehrmals
die Woche
 einkaufen zu gehen um die Lebensmittel frisch genießen zu können.
Zudem ist es sinnvoll, sich vor dem Einkauf zu überlegen, was man genau
benötigt und welche Gerichte
man kochen möchte
. Das ermöglicht ein gezieltes und bewusstes Einkaufen und
kann impulsive spontan Käufe verhindern. Gleichzeitig bringt das den Vorteil
mit sich, dass man nur Produkte kauft, die man auch wirklich benötigt. Auf
diesem Weg beugt man so gleichzeitig Verschwendung vor.

Foto: MYCCF @pixabay

Nicht hungrig einkaufen

Wer hungrig einkaufen geht, kann bei seiner Auswahl der Lebensmittel
von seinem Hunger beeinflusst werden. Der mögliche Heißhunger kann dazu führen,
dass man mehr einkauft oder zu Lebensmitteln greift, auf die man eigentlich
verzichten möchte. Das liegt am „Hungerhormon“, auch Ghrelin
genannt. Dieses führt dazu, dass der Bereich im Gehirn, der für die
Nahrungsaufnahme zuständig ist, angeregt und das Belohnungszentrum beeinflusst
wird. In Folge dessen werden Süßigkeiten und Co. unwiderstehlich.

Demzufolge sollte man lieber nach dem Essen einkaufen gehen.

Vorsicht bei light Produkten

Light Produkte werben damit, dass sie weniger Fett oder
Zucker enthalten. Das suggeriert schnell, dass diese Produkte wesentlich
gesünder sind. Das ist jedoch nicht immer der Fall. So enthalten
zuckerreduzierte oder zuckerfreie Produkte oft jede Menge Süßstoff, welcher
unter Umsänden schlecht für die Darmgesundheit sein kann. Zudem verleiten diese
Produkte oft dazu, dass man am Ende mehr zu sich nimmt.

Genau hinschauen bei dem Kauf von Vollkornprodukten

Selbstverständlich ist der Verzehr von Vollkornprodukten zu
favorisieren. Jedoch sollte man beim Kauf von Vollkornprodukten darauf achten,
dass diese auch wirklich Vollkorn enthalten. In Deutschland ist es zum Glück
so, dass Brot und Brötchen mindestens 90% des enthaltenen Getreides aus
Vollkornmehl oder ‑Schrot bestehen muss um die Bezeichnung Vollkorn tragen zu
können. Es ist also wichtig, auf die genaue Bezeichnung zu achten und auch zu
überprüfen, ob dem Produkt Zucker zugefügt ist. Ob das der Fall ist, kann man
an den Begriffen Glucose, Malzextrakt oder eben Zucker in der Zutatenliste erkennen.

Fette sind nicht immer schlecht

Für eine gesunde Ernährung ist es definitiv empfehlenswert,
auf den Fettgehalt der Lebensmittel zu achten. Allerdings sind nicht alle Fette
ungesund. Darüberhinaus zählen Fette auch zu den Grundnährstoffen
die für die Gesundheit unverzichtbar sind.

So können Lebensmittel wie Fisch, pflanzliche Öle oder Nüsse
unter Umständen mehr Fett enthalten als stark verbreitete fertige Lebensmittel
wie Kekse. Jedoch enthalten Fisch oder Nüsse wertvolle Omega 3 oder 6
Fettsäuren, welche ganz und gar nicht ungesund sind. Insbesondere Omega 3
Fettsäuren sind gesund, da sie das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen
senken.  

Auch auf Getränke achten

Zu einer gesunden Ernährung gehört auch die Wahl entsprechender
Getränke. Viele Getränke enthalten viel Zucker oder Süßstoff. Für einen
gesunden Einkauf sollte man jedoch auf zuckerhaltige Getränke verzichten. Um
trotzdem nicht auf abwechslungsreichen Geschmack verzichten zu müssen, kann man
verschiedene Früchte oder auch Gurken und Minze ins Wasser geben und es ein
bisschen ziehen lassen. Auch Tee eignet sich sehr gut für eine gesunde
Ernährung.  

Foto planet_fox @pixabay

Auf Fertiggerichte und Süßigkeiten verzichten

Da gesunde Ernährung beim Einkauf beginnt, ist es sinnvoll,
ungesunde Lebensmittel wie Süßigkeiten gar nicht erst einzukaufen. Stark
verarbeitete Lebensmittel enthalten oft extrem viel Zucker und ungesunde Fette.
Auch Geschmacksverstärker, Aroma- und Zusatzstoffe sind bei Fertigprodukten ein
Problem. Viele dieser Zusatzstoffe haben eine problematische
Wirkung
. So zeigen einige Studien, dass bspw. der Emulgator Carrageen mit
dem Kürzel E 407 den Oberflächenschutz der Darmschleimhaut stören kann.

Fazit

Wenn du dich gesund ernähren möchtest, solltest du direkt
beim Einkaufen damit starten. Mach dir vor dem Einkauf eine Liste und überlege,
welche Lebensmittel du benötigst und was du kochen möchtest. Kaufe vor allem
frische und unverarbeitete Lebensmittel und lege Süßigkeiten, Fertigprodukte
und zuckerhaltige Getränke gar nicht erst in deinen Einkaufswagen. Um
Impulskäufe zu vermeiden, gehst du am besten nicht hungrig einkaufen. Auch ein
Blick auf die Zutatenliste kann dir Aufschluss darüber geben, ob ein Produkt
zusätzlichen Zucker oder ungesunde Fette enthält. 

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Vitamin C – Wunderwaffe oder wirkungslos? https://centergram.de/allgemein/vitamin-c-wundermittel/ Wed, 19 Apr 2023 17:50:00 +0000 https://centergram.de/?p=1904 Gerade in der kalten Jahreszeit, in der Erkältungen und andere Infekte um sich greifen, stellt sich die Frage, ob man sich davor schützen und sein Immunsystem stärken kann. Viele Nahrungsergänzungsmittel oder sogar Halsbonbons werben mit dem Inhaltsstoff Vitamin C. Doch ist das bekannte Vitamin auch tatsächlich wirkungsvoll? Wir klären auf!

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Was ist überhaupt Vitamin C?

Vitamin C, auch bekannt als Ascorbinsäure, ist ein wasserlösliches Vitamin, das vom Körper mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Der Körper kann Vitamin C nicht selbst produzieren. Dabei ist es im Körper Nährstoff für unterschiedliche Funkionen und ist an vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt. In vielen Lebensmitteln kommt Vitamin C auf natürliche Weise vor. Vor allem in Obst und Gemüse und in allen Zitrusfrüchten ist es enthalten. Doch auch vielen verarbeiteten Lebensmitteln wird Vitamin C als Zusatzstoff beigegeben, um diese haltbarer zu machen.  

Foto Chemische Darstellung von Vitamin C @wikicommons

 Wofür und wieviel Vitamin C braucht der Körper?

Wie bereits geschrieben, ist Vitamin C an vielen Körperfunktionen beteiligt. So fungiert das Vitamin als sogenannter Immunmodulator, der unterschiedliche Prozesse wie bspw. die Zellteilung und die Barrierefunktion der Haut unterstützt. Darüberhinaus ist es unter anderem am Aufbau des Bindegewebes, an der Aufnahme von Eisen und der Bildung der Botenstoffe Dopamin und Adrenalin beteiligt. Es dient des Weiteren durch seine antioxidative Wirkung, d.h. es fängt schädliche Verbindungen wie freie Radikale ab und dient damit auch dem Zellschutz und der Blockade krebserregender Nitrosamine, welche zum Beispiel in gepökeltem Fleisch enthalten sind oder bei der Verdauung entstehen.

Wie viel Vitamin C der Körper am Tag braucht, hängt vom Alter und Geschlecht ab. So beträgt der Bedarf bei erwachsenen Männern 110 mg pro Tag und für Frauen 95 mg pro Tag, was man zum Beispiel mit einer Portion Brokkoli decken kann. Dieser durchschnittliche Bedarf geht allerdings von einem Körpergewicht von 70 kg für Männer und 60 kg von Frauen aus, so dass der Bedarf bei Menschen, die mehr wiegen, eigentlich höher ist. Dazu kommt, dass der Bedarf an Vitamin C nicht immer gleich bleibt. In besonderen Situationen oder bei einer Erkrankung benötigt der Körper mehr Vitamin C.

Was bringt Vitamin C?

Viele Nahrungsergänzungmittel werben mit einer Menge positiven Auswirkungen und Versprechen.

Wie sieht die Studienlage aus?

In 5 Studien mit 598 Teilnehmern, die über kurze Zeiträume extremer körperlicher Belastung ausgesetzt wurden (darunter Marathonläufer und Skifahrer), halbierte Vitamin C das Erkältungsrisiko. Eine große Studie mit Erwachsenen berichtete einen Nutzen bei einer Behandlungsdosis von 8 g beim Einsetzen der Symptome. 2 Behandlungsstudien, in denen Vitamin C über 5 Tage gegeben wurde, berichteten ebenfalls von einem Nutzen.

Bis aud leichte Magen-Darm-Probleme traten übrigens keine Nebenwirkungen auf, denn wird mehr Vitamin C aufgenommen als vom Körper benötigt, wird dieses einfach wieder ausgeschieden.

Vor allem schätzen aber auch Kosmetiker die antioxidativen Eigenschaften des Vitamins. Es schützt die Kosmetika zum einem vor dem Verderb und zum anderen verringert es den oxidativen Stress für die Haut. Denn wenn sich zu viele freie Radikale in einer Zelle sammeln, kann so die Zelle geschädigt oder sogar zerstört werden. Die Haut braucht also Vitamin C um sich zu regenerieren und die Verwendung von Vitamin-C-Sera mit einer Konzentration von ca. 15% wirkt dem Abbau des Kollagengerüsts entgegen. 

Es gibt darüberhinaus die Vermutung, dass Vitamin C bei einer Chemo- oder Strahlentherapie die Behandlungsergebnisse verbessert und die Nebenwirkungen unterstützt. Bis dato sind diese Vermutung aber noch nicht wissenschaftlich belegt.

Generell lässt sich aber sagen, dass Vitamin C immer dann hilfreich ist, wenn unser Körper Belastungen ausgesetzt ist. Sei es durch Krankheit oder durch Umweltbelastungen wie körperlicher oder psychischer Stress , Luftverschmutzungen oder Pestizidrückständen in der Nahrung.

Lebensmittel mit hohem Vitamin-C-Gehalt

Zu einer gesunden Lebensweise zählt auch eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Möchte man bei Stress oder Erkrankung seinem Körper zusätzlich etwas gutes tun, schadet es nicht, wenn man weiß, welche Lebensmittel gute Vitamin-C-Lieferanten sind.             

Foto Pixabay @pixabay

            Kohlsorten halten mit Zitrusfrüchten mit

Zitronen, Orangen und andere Zitrusfrüchte haben den Ruf viel Vitamin C zu enthalten. Heimische Kohlsorten wie Rosenkohl, Grünkohl oder Brokkoli können da jedoch locker mithalten. So enthalten  bspw. 100 Gramm Rosenkohl im Rohzustand etwa 110 Milligramm Vitamin C. Da es bei der Zubereitung jedoch zu Verlusten kommt, ist es wichtig, das Gemüse schonend und kurz zu garen.

            Unterschätze Vitaminbomben: Petersilie und schwarze Johannisbeeren

Diese beiden Kandidaten sind wahre Vitamin‑C ‑Bomben. So enthalten 100 Gramm Petersilie rund 160 Milligramm Vitamin C. Es lohnt sich also, beim Kochen auf frische Petersilie zurückzugreifen. Auch die schwarzen Johannisbeeren lohnen sich. Mit  ca. 175 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm und einem zusätzlich hohen Eisengehalt ist die Beere sehr gesund.

Vitamin-C-Exoten

Die recht unbekannte Guave enthält mit etwa 270 Gramm Vitamin C pro 100 Gramm nicht nur nur sehr viel Vitamin C, sondern liefert unserem Körper gleichzeitig auch das Provitamin A und ist somit ein unterschätzter Exot. Ein weiteres, richtiges Superfood ist die Acerola-Kirsche. Diese ist die drittbeste Vitamin-C-Quelle der Welt und enthält zwischen 700 und 5.000 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm, abhängig vom Standort der Pflanze und dem Reifegrad der Früchte  

Foto stevepb @pixabay

Vitamin-C-Klassiker

Vor allem Obst ist oft reich an Vitamin C. Typische Sorten sind dabei vor allem Zitronen, Orangen oder auch Kiwis. Auch Erdbeeren liefern einiges an Vitamin C. An Gemüse ist in erster Linie die rote Paprika ein Vitamin-C- Klassiker, der auf 100 Gramm im rohen Zustand ca. 140 Milligramm Vitamin C liefert.

Fazit

Vitamin C ist zweifelsohne ein wichtiges Vitamin, das vielen Körperfunktionen hilft und das Immunsystem unterstützt. Dennoch sollte man sich nicht zu sehr auf die Lobpreisungen der Nahrungsergänzumgsmittel-Hersteller verlassen. Die Einnahme von Vitamin C dient in erster Linie der Unterstützung und dem Erhalt und nicht einer Verbesserung, so dass man sich durch eine zusätzliche Einnahme nicht vor Erkrankungen schützen kann. Ist man jedoch Stress ausgesetzt oder spürt, dass eine Erkältung im Anmarsch ist, ist Vitamin C durchaus sinnvoll. Vor allem bei Krankheit braucht der Körper mehr Vitamin C, so dass man auf entsprechende Lebensmittel zurückgreifen kann. Eine gesunde und bewusste Ernährung hilft, seinen Körper ausreichend zu versorgen.

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Tagatose – das wenig bekannte Süßungsmittel mit vielen Vorteilen https://centergram.de/allgemein/tagatose-das-wenig-bekannte-suessungsmittel-mit-vielen-vorteilen/ Fri, 14 Apr 2023 12:30:00 +0000 https://centergram.de/?p=1890 In Zeiten bewusster und gesunder Ernährung spielen Zuckeralternativen eine immer wichtigere Rolle. Haben sich die Süßungsmittel wie Stevia oder Birkenzucker schon weitgehend etabliert, sind manche Zuckeralternativen noch wesentlich unbekannter. Eine davon ist Tagatose. In diesem Artikel stellen wir dir das unbekannte Süßungsmittel und seine Vorteile näher vor.

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Tagatose- was ist das eigentlich?

Tagatose ist ein sogenanntes Monosaccharid, gehört also der Gruppe der Einfachzucker an. Es eignet sich besonders gut als Süßstoff, da es verglichen mit anderen Einfachzuckern deutlich weniger Kalorien besitzt und dabei gleichzeitig nahezu die Süßkraft von Haushaltszucker hat.  Tagatose kommt nur in geringer Menge in natürlichen Produkten vor und wird kommerziell aus Laktose gewonnen. Nach dem Gewinnungsprozess ist Tagatose aber auch für laktoseintolerante Menschen geeignet, da dann keine Laktose mehr enthalten ist. 

Im amerikanische Markt wird Tagatose bereits in der Diet-Pepsi eingesetzt. Im Haushalt kann man Tagatose zum Süßen, Kochen und Backen verwenden, da es dem Haushaltszucker recht ähnelt.

 

Welche Vorteile hat Tagatose?

Ein Vorteil von Tagatose liegt im Kaloriengehalt. Mit nur 1,5 kcal pro Gramm liegt er merklich unter dem vom Haushaltszucker, welcher 4 kcal pro Gramm hat. Darüberhinaus soll die Resorption der Zuckeralternative, also die Aufnahme der Nahrungsstoffe vom Blut oder der Lymphe, sehr langsam sein, so dass sie den Blutzuckerspiegel kaum beeinflusst. Genauer gesagt hat Tagatose einen glykämischen Index von drei Prozent, was sehr niedrig ist. Demzufolge eignet sich Tagatose sehr gut als Alternative für Diabetiker.

Durch die bereits beschriebene Ähnlichkeit mit herkömmlichem Zucker eignet sich Tagatose sehr gut, um ihn zu ersetzen. Im Vergleich zu diesem hat Tagatose eine Süßkraft von 92% und kommt somit sehr nah an die gewohnte Süße heran.

Darüber hinaus führt Tagatose im Gegensatz zum Haushaltszucker nicht zu Karies und ist somit deutlich zahnfreundlicher.

Ein weiterer ganz entscheidender Vorteil liegt in der bereits angesprochenen Resorption. Denn ein Teil der Tagatose wird nicht wie sonst üblich im Dünndarm aufgenommen, sondern erreicht den Dickdarm, wo die Darmbakterien die Tagatose fermentieren können und somit die Produktion von Butryrat und Milchsäure fördern. Das wiederum trägt zu einer Verbesserung des Verdauungssystems bei, so dass einige Studien  Tagatose eine präbiotische Wirkung nachsagen. 

Foto congerdesign@pixabay

Fazit

Da Tagatose noch relativ unbekannt ist, findet sie sich bis dato kaum in Lebensmitteln und ist primär im Internet käuflich. Aufgrund ihrer Eigenschaften ist sie jedoch vor allem für Diabetiker sehr gut geeignet. Da sie zudem vom Geschmack und der Konsistenz dem üblichen Haushaltszucker ähnelt, kann man sie leicht als Ersatz verwenden. Der deutlich geringere Kaloriengehalt in Kombination mit der präbiotischen Wirkung für die Verdauung, macht Tagatose zu einer natürlichen Alternative für all diejenigen, die sich bewusst ernähren möchten.

Jedoch bringt Tagatose wie fast alle Süßungsmittel auch einen Nachteil mit sich. In höheren Mengen kann Tagatose abführend wirken, so dass auf Tagatose-enthaltenden Lebensmittels ab einer Menge von 15 Gramm der Zusatz „kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken“ vorgeschrieben ist. Demzufolge gilt bei Tagatose, wie auch bei herkömmlichem Haushaltszucker, dass man den süßen Geschmack besser in Maßen genießen sollte. Des Weiteren sollten Menschen mit einer hereditären Fructoseintoleranz lieber auf Tagatose verzichten, da es aufgrund der strukturellen Ähnlichkeit über die gleichen Stoffwechselwege wie Fructose abgebaut wird und somit in diesem besonderen Fall nicht verwertet werden kann. Davon abgesehen ist Tagatose aber für die meisten Menschen komplett unbedenklich und in den üblichen Mengen gut verträglich.

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Knusprige Gefahr: So ungesund sind frittierte Lebensmittel wirklich🍟 https://centergram.de/gesundheit/so-ungesund-sind-frittierte-lebensmittel-wirklich/ Thu, 10 Nov 2022 09:12:47 +0000 https://centergram.de/?p=1774 Seien wir mal ehrlich – gibt es jemanden, der Frittiertes nicht mag? Seien es Pommes frites, Chips, Wiener Schnitzel, Tempura oder andere Köstlichkeiten, die man in Fett schwimmend zaubern kann. Und wer schon einmal in Schottland war, weiß, dass man sich dort sogar einen Mars-Riegel oder eine Pizza frittieren lassen kann.
Allerdings hatte Schottland auch lange den Ruf, die schlechteste Bevölkerungsgesundheit in Europa zu besitzen. Könnte das etwa mit den frittierten Lebensmitteln zusammenhängen?

Hier klären wir auf, wie ungesund Pommes, Papadums und Panaden wirklich sind.

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Wann essen wir Frittiertes?

 

Freitagabend, keine Lust zum Kochen, außerdem ist Monatsanfang und dementsprechend noch genug Geld da:

„Eine 9er Chicken Nuggets!“

„Als Menü?“

„Ähm, ja…“

„Große Pommes?“

„Ja“

„Majo/Ketchup?“

„Äh, beides“

„Mit Cola?“

„…ja, Zero bitte“

 

So oder so ähnlich könnte die typische Bestellung in einem nahe gelegenen  Drive-In einer FastFood-Kette ablaufen. Der Kunde bekommt vor allem eins: Viel Fett in der Mahlzeit. Kein Wunder, werden doch Pommes frites und Chicken Nuggets beide für mehrere Minuten schwimmend in der Fritteuse ausgebacken. Damit ist eine Mahlzeit in der Burgerkette sehr kalorienreich. Der Verzicht auf Zucker in Getränken dient hier allenfalls noch der Beruhigung des Gewissens.

Gerade Menschen mit niedrigerem Einkommen greifen häufiger zu FastFood und dementsprechend auch zu Frittiertem, weil die Menüs günstiger als in klassischen Restaurants sind. Dadurch steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit einer Gewichtszunahme.

Nun hat aber nicht jeder Mensch mit Übergewicht zu kämpfen und muss Fett scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Also in diesen Fällen alles kein Problem? Leider nicht.

 

Welche Schadstoffe entstehen beim Frittieren?  

 

Wenn heißes Fett auf Kohlenhydrate trifft, entsteht Acrylamid, vor allem bei Fett-Temperaturen über 180 °C. Acrylamid wird im Körper zu Glycidamid aktiviert, und das ist krebserregend und erbgutschädigend. Ein Zusammenhang zwischen Acrylamid und Brustkrebs wurde schon klar erwiesen.

Auch jenseits der Krebsgefahr ist Frittiertes ungesund. Beim Erhitzen von vielen Fetten wandeln sich diese um, es bilden sich sog. Transfettsäuren. Vor jenen Stoffen kann eigentlich gar nicht genug gewarnt werden, da sie nicht nur den LDL-Cholesterinspiegel erhöhen, sondern auch das Herz-Kreislauf-System gefährden, indem sie Arteriosklerose auslösen, die u.a. zu Herzinfarkten führen kann. Seitdem in Dänemark der Gehalt an Transfetten in Lebensmitteln reduziert wurde, erkrankten weniger Menschen. Darüber hinaus begünstigen Transfettsäuren, die beim Frittieren entstehen, noch weitere Krankheiten oder lösen diese sogar aus. So werden entzündliche Prozesse gefördert, und es können sogar Demenz und Depressionen hervorgerufen werden. Auch weitere negative Effekte auf den Körper sind dokumentiert.

Foto centergram @centergram

Welche Fette eignen sich zum Braten und Frittieren?

 

Wenn du dennoch nicht auf Braten oder Frittieren verzichten möchtest, egal ob in Topf, Pfanne oder Fritteuse, dann gilt diese Faustformel:  Fette und Öle, die normalerweise als gesund gelten (und es in unerhitztem Zustand auch sind), weil sie viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten, sind nicht geeignet. Frittieren mit Rapsöl, mit Sonnenblumenöl und Olivenöl solltet du also vermeiden, falls diese kaltgepresst und nicht speziell behandelt wurden.

Stattdessen sind Kokosfett, Butterschmalz und spezielle Bratöle besser zum Erhitzen geeignet, da sie keine oder nur sehr wenige Transfettsäuren bilden. Die Bildung von Acrylamiden wird hierbei allerdings nicht beeinflusst.

Wir empfehlen dir deswegen Chips, die du ohne Frittieren einfach selbst herstellen kannst

Fazit: Wenn du ein Fan der Fritteuse bist, solltest du eher weniger auswärts essen, sondern darauf achten, dass du zu Hause die richtigen Fette verwendest und sie nicht über 180 °C erhitzt. Fett-Thermometer gibt es online ab 4 Euro.

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Alles, was man über Blutgruppen wissen muss https://centergram.de/wissen/alles-wichtige-ueber-blutgruppen/ Tue, 01 Nov 2022 14:40:00 +0000 https://centergram.de/?p=1683 A,B,AB,0, Rhesusfaktor – hier erklären wir dir, was es mit den Blutgruppen auf sich hat und warum eine bestimmte Kombination besonders selten ist, und eine andere besonders wertvoll.
Das Blut der Menschen als Träger von Atemgasen, Nährstoffen, Immunzellen und vielem mehr ist mit Sicherheit eine der interessantesten Flüssigkeiten, mit denen sich die Wissenschaft je beschäftigt hat und auch noch lange beschäftigen wird.

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Es ist derart komplex, dass die Biologie es auch als flüssiges Gewebe betrachtet. Blutgruppen sind seit 1901 bekannt und machten seitdem eine Blut-Transfusion überhaupt erst möglich. Alle vorherigen Versuche, teils von Mensch zu Mensch oder auch von Tier zu Mensch, zogen fast immer den Tod der Probanden nach sich. Heute sind, dank der wissenschaftlichen Erkenntnisse, Blut-Transfusionen ungefährlich und werden täglich millionenfach durchgeführt.

 

Welche Blutgruppen(systeme) gibt es?

Tatsächlich sind heute 43 Blutgruppensysteme gleichzeitg in einem Körper bekannt. Das wichtigste ist das AB0-System, das zweitwichtigste ist das Rhesus-System und das drittwichtigste das Kell-System.

AB0 ist das bekannteste System, vor allem wenn Blutübertragungen nach Verletzungen oder bei Operationen notwendig sind. Das Rhesus-System, auch Rhesusfaktor genannt, hat unter anderem auch Relevanz bei Schwangerschaften, die eine Gefahr darstellen können, wenn Rhesusfaktor von Mutter und Kind sich unterscheiden. Das gilt ebenso für das Kell-System, bei dem das Kind zum Beispiel eine Blutarmut entwickeln kann, wenn keine Übereinstimmung zur Mutter vorliegt.

 

Was ist der molekulare Hintergrund der Blutgruppen?

Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und auch die anderen zellulären Blutbestandteile, haben verschiedene Moleküle auf ihrer Oberfläche, die u.a. dem Immunsystem des Körpers dazu dienen, diese als körpereigene Zelle zu identifizieren und keinen Angriff einzuleiten. Kommt ein Immunsystem nun mit fremden Blutkörperchen (also welche mit anderen, unbekannten Molekülen) im Kontakt, wird eine Immunreaktion ausgelöst und es werden Antikörper produziert, die im schlimmsten Fall zu einer Verklumpung des Blutes führen können.

Ist z.B. aber im AB0-System kein zugehöriges Molekül auf den roten Blutkörperchen eines Menschen vorhanden, dann hat er die Blutgruppe 0.

Hat er die Moleküle für B, dann hat er die Blutgruppe B, umgekehrt genau so für A. Hat er beide Moleküle, also für A und B, dann hat er Blutgruppe AB.

Ist im Rhesussystem kein zugehöriges Molekül auf den roten Blutkörperchen eines Menschen vorhanden, dann hat er den Rhesusfaktor negativ. Ist hingegen eines vorhanden, dann hat er den Rhesusfaktor positiv.

 

Welche Blutgruppen sind selten, welche sind häufig?

Die seltenste Blutgruppe ist die Blutgruppe AB mit dem Rhesusfaktor negativ. Weltweit sowie deutschlandweit besitzen nur 1% der Bevölkerung diese Kombination. Die meisten Menschen weltweit haben die Blutgruppe 0 mit dem Rhesusfaktor positiv, was weltweit 36% bzw. deutschlandweit 35% entspricht.

Hast du als Mensch mit der Blutgruppe AB/Rhesus negativ also nur die Chance von 1:99, einen geeigneten Blutspender zu finden? Nein, zum Glück nicht. Denn nicht nur AB ist mit AB kompatibel, wie wir dir jetzt erläutern werden.

 

Welche Blutgruppe ist besonders wertvoll?

Wenn es um Blutspenden geht, dann ist eine Blutgruppenkombination besser als alle anderen. Du wirst es dir schon denken können, es ist die Blutgruppe 0 mit dem Rhesusfaktor negativ. Sie ist bei Bluttransfusionen universell einsetzbar und rettet wahrscheinlich täglich Millionen Leben. Noch wertvoller ist allerdings nur das ultra-seltene sogenannte „goldene Blut“, das statistisch nur weniger als 50 Personen weltweit besitzen. Durch seine Seltenheit hat es klinisch jedoch keine Bedeutung.

Teurer verkaufen kannst du „wertvolles“ Blut jedoch nicht. In Blutspendezentren gibt es für deine Spende jeweils eine festgelegte Entschädigung. Für manchen Schüler oder Studenten eine willkommene Aufbesserung des Taschengelds(!)                                                                                                       Du kannst dich online über die nächstgelegene Möglichkeit für bezahlte Spenden informieren.

 

Was sagt deine Blutgruppe über deinen Charakter aus?

Direkt vorweg: Wahrscheinlich gar nichts. Jedenfalls fehlt bis heute ein Nachweis, dass sich von der Blutgruppe direkt auf Persönlichkeitseigenschaften schließen lässt. Wenn du also noch nie von einer derartigen Verbindung gehört hast, macht das gar nichts – und sagt über dich aus, dass du kein Japaner bist. Denn in Japan sieht man seit über 50 Jahren sehr wohl eine Verbindung zwischen Blutgruppe und Charakter.  

So wird bei Bewerbungsgesprächen aber auch bei Dates oder bei Tinder sehr häufig die Blutgruppe (AB0) erfragt, wenn man wissen möchte, ob man zueinander passt. Da die Blutgruppe durch unsere Gene bestimmt wird, wie auch manche Charaktereigenschaften, und da ein und dasselbe Gen im Körper durchaus an mehreren Merkmalen beteiligt sein kann, wäre also eine Verbindung von Blutgruppe und Charakter zumindest theoretisch denkbar.

Du kannst dir ja überlegen, ob du lieber an die Blutgruppen-Charakter-Deutung glauben möchtest oder an das Sternzeichen-Horoskop, das auf dem mittelalterlichen Weltbild beruht, in dem die Sonne um die Erde kreist. Oder vielleicht ja auch an keins von beidem.

 

Falls dich dieser Artikel aber angeregt haben sollte, Blut zu spenden, dann können wir das nur unterstützen. Ganz gleich, welche Blutgruppe du hast. Denn das rettet Menschenleben und du kannst deine Blutgruppe erfahren, falls du sie bisher noch nicht kanntest.

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So machst du deinen Körper winterfit https://centergram.de/gesundheit/so-machst-du-deinen-koerper-winterfit/ Fri, 28 Oct 2022 08:51:19 +0000 https://centergram.de/?p=1617 Wir alle kennen es: In der kalten Jahreszeit fühlen wir uns oft nicht so wohl, wie im schönen warmen Sommer und freuen nicht mehr so wie als Kinder auf die Winterferien. Das liegt daran, dass unser menschlicher Körper grundsätzlich eher für subtropische als für kühlere Gebiete gebaut ist. Immerhin haben wir kein Fell am Körper und halten auch keinen Winterschlaf. Deshalb ist es wichtig, sich schon im Herbst auf die Winterzeit vorzubereiten - genauso, wie du dein Auto mit Winterreifen auf die kommenden Wetterverhältnisse anpasst. Mit unseren Tipps kann dir die Kälte nichts anhaben und du kommst garantiert gut durch den Winter!

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Das Wichtigste zuerst:  Abwehrkräfte stärken

Damit dir eine laufende Nase erspart bleibt, solltest du schon frühzeitig damit beginnen, dein Abwehrsystem auf Vordermann zu bringen. Dazu gehört an erster Stelle eine gesunde Ernährung mit wenig Zucker und vielen Vitaminen. Vor allem Vitamin D und Vitamin C sind die Abwehrspieler. Ersteres gilt als Mangelvitamin in nördlichen Breiten und kann nur schwer über die Nahrung oder genug Sonne abgedeckt werden. Du kannst es aber als Vitamin D3 z.B. als Mundspray (in der sehr sinnvollen Kombination mit Vitamin K2) für die tägliche Dosis in Apotheken kaufen. Vitamin C kannst du dir über regelmäßige Obstportionen (Achtung, Zucker!), Paprika, Tomaten, Petersilie, Cranberries oder als Depottablette zuführen.

Eine Art „Organ“ deines Immunsystems ist die Bakterienflora deines Darms. Mit Probiotika lässt sich deine Abwehr deshalb wirksam stärken, wie zahlreiche Studien bestätigt haben. Aber nicht nur das: Auch die Stimmung, die Lebenseinstellung und das Körpergewicht profitieren von einer guten Darmflora.

 

Die Schleimhäute pflegen

Wenn es kälter wird, haben Grippe- und Erkältungsviren eine gute Zeit, denn sie mögen Hitze nicht. Allerdings mögen sie trockene Schleimhäute, und dieses Problem musst du vermeiden. Dabei ist es wichtig darauf achten, dass die Luft in deiner Wohnung ausreichend Feuchtigkeit enthält. Sie sollte zwischen 40 und 60 % liegen. Ein Hygrometer zum Messen der Luftfeuchtigkeit erhältst du online ab 5,00 Euro. Wirksam die Luft befeuchten kannst du entweder mit entsprechenden Geräten (ca. 40 Euro) oder mit Pflanzen. Eine Auswahl findest zu zum Beispiel auf: https://www.plantopedia.de/bueropflanzen-besseres-raumklima/

Um deine Schleimhäute funktionsfähig zu halten, empfiehlt sich außerdem, auf die ausreichende Zufuhr von Vitamin A zu achten. In Herbst und Winter liefern dir Karotten, Kürbisse und orangene Süßkartoffeln die Vitamin-A-Vorstufe Carotin.

Falls du dennoch dauerhaft zu trockene Nasenschleimhäute hast, hilft dir ein günstiges Meerwasserspray (ca. 1,50 Euro) aus der Drogerie.

Foto: Fifaliana-joy @pixabay

Abhärten!

Wenn es Winter wird, sollte dein Körper das auch merken. Nur so kommt er in den Wintermodus und startet biologische Prozesse, um sich auf die kältere Jahreszeit einzustellen. Ein positiver Effekt wird dichteres Haar sein, dass sich bei Tieren Winterfell nennt. Ein weiterer Effekt ist eine gesteigerte Fettverbrennung.

Tipp Nummer 1: Die Heizung nicht sofort zu hoch drehen. Gewöhne deinen Körper an die niedrigere Temperatur. So kannst du außerdem bares Geld sparen. Dabei solltest du richtige Kleidung wählen und Schwitzen (ohne körperliche Anstrengung)  vermeiden. Dies hilft dir auch bei der Umsetzung unseres…

Tipp Nummer 2: Raus an die frische Luft. Lass deinen Körper das echte Klima unserer Breitengrade fühlen. Und wenn es nur 15 Minuten und mit Regenschirm sind. Nicht ohne Grund sind die Besitzer von Hunden viel seltener krank!

Tipp Nummer 3: Nicht zu warm duschen. Mit kälterem Wasser machst du dich nicht nur unempfindlicher gegen Temperaturschwankungen, sondern schonst nebenbei auch noch deinen Geldbeutel. Zu warmes Wasser trocknet außerdem deine Haut aus und schadet deinen Haaren.

 

Stress runter – Wellness rauf

Gerade im Winter hat unser Körper unter Stress noch mehr zu leiden als im Sommer. Deshalb gilt unbedingt: Stress vermeiden!  Beginne am besten schon im Herbst damit, dein Stresslevel herunterzufahren und mehr Zeit für dich einzuplanen. Achte auf Auszeiten vom Alltag und beschäftige dich mit Dingen, die deinem Wohlbefinden zuträglich sind. Das kann z.B. einen Besuch pro Woche in der Wellness-Oase bedeuten. Gerade durch Sauna wird dein Immunsystem gestärkt, wie mittlerweile erwiesen wurde. Falls dich die Nacktheit in der Sauna stört: Es gibt mittlerweile zahlreiche sog. Textilsaunen, in denen du Badekleidung anbehalten darfst.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist genügend erholsamer Schlaf in der Nacht. Um auf die empfohlenen 6–8 Stunden zu kommen, eignen sich die kürzeren Tage eigentlich besser als der Sommer. Achtung: Viele Menschen empfinden ihre Leistungsfähigkeit als höher, wenn sie früher ins Bett gehen statt später. Eine Volksweisheit besagt schließlich, dass die Stunden vor 00.00 Uhr doppelt zählen. Sei deshalb lieber nicht die Nachtigall, sondern mehr die Lerche und gehe abends zeitig in die Federn.

Jetzt kann der Winter kommen – und du bist bestens gewappnet.

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Besser keinen Sprudel mehr trinken? Wir klären auf, ob Kohlensäure deiner Gesundheit schadet! https://centergram.de/gesundheit/besser-keinen-sprudel-mehr-trinken-wir-klaeren-auf-ob-kohlensaeure-deiner-gesundheit-schadet/ Mon, 24 Oct 2022 10:08:48 +0000 https://centergram.de/?p=1582 Sprudelwasser ist mit über 4 Millionen Liter pro Jahr das meistgetrunkene Wasser in Deutschland. Das merkt man spätestens dann, wenn man im Getränkehandel die große Auswahl kohlensäurehaltiger Mineralwasser sieht. Aber auch fast alle Limonaden und Softdrinks enthalten den Sprudelstoff. Und wem das Kästen-Schleppen zu anstrengend ist, der besorgt sich CO2-Kartuschen und besprudelt daheim sein Leitungswasser oder Brunnenwasser. Seit mindestens 70 Jahren lieben die Deutschen ihren Sprudel und trinken mehr davon, als in jedem anderen Land der Welt.
Seit einiger Zeit mehren sich aber die Gerüchte, dass „Wasser mit Gas“ wie es im Ausland heißt, der Gesundheit Schaden zufügen könne. Hier erfährst du, ob das so ist und worauf du achten musst.

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Kohlensäure schadet dem Magen (?)

Sprudelwasser schmeckt säuerlicher als stilles Wasser, das fällt schon beim ersten Schluck auf. Aber schmeckt es wirklich sauer? Nein. Das liegt daran, dass ‑tatsächlich- nur sehr wenig Kohlensäure im Wasser enthalten ist, denn sie zerfällt sehr schnell und ist somit stark verdünnt. Die ausperlenden Gasblasen sind also nicht die Kohlensäure, sondern das CO2. Im Vergleich zur Magensäure ist die Kohlensäure im Sprudelwasser also absolut harmlos und erhöht unter dem Strich zunächst einmal sogar den pH-Wert im Magen ein wenig.

Dies ändert sich aber manchmal, denn durch die Aufblähung des Magens, die von dem ausperlenden Gas verursacht wird, kann diesem durch die Dehnung eine Füllung suggeriert und dadurch die Ausschüttung von Magensäure angeregt werden. Zusammen mit dem typischen Aufstoßen kann so auch Magensäure in die Speiseröhre gelangen.

Wer also zu Sodbrennen neigt oder ohnehin Probleme mit der Magensäure hat, sollte besser auf stilles Wasser zurückgreifen.

 

Sprudelwasser ist schlecht für die Zähne (?)

Säuren greifen den Zahnschmelz an. Punkt. Also theoretisch auch die Kohlensäure. Welcher Effekt aber tatsächlich auftritt, wenn kohlensäurehaltiges Wasser auf die Zähne in deinem Mund trifft, ist wissenschaftlich noch nicht vollständig untersucht. So gibt es zwar eine Studie aus Großbritannien zu diesem Thema und eine weitere aus Korea, die jeweils eine Auswirkung beobachten konnten, wie spektrum.de berichtet. So wurde der Zahnschmelz in geringem Maße angegriffen. Allerdings haben beide Studien mit entnommenen Zähnen gearbeitet, die in Sprudelwasser eingelegt wurden, weshalb die Ergebnisse nicht 1:1 übertragbar sind. Warum ist das so? Im Mund gibt es zwei weitere Einflussgrößen, nämlich das Schlucken und den Speichel. Da das Wasser nicht lange im Mund verweilt und schnell geschluckt wird, ist die Gesamtmenge des Sprudelwassers, das auf den Zahnschmelz einwirken kann, sofort sehr gering. Es wird zusätzlich noch durch den Speichel verdünnt und auch diese Mischung wird rasch geschluckt.

Darüber hinaus hat der Speichel Bestandteile, die die Säurewirkung durch sogenanntes Puffern unschädlich machen. Außerdem enthält er mineralische Stoffe, die in der Lage sind, kleinste Schäden am Zahnschmelz schnell zu reparieren; man spricht von Remineralisierung. Dieser Mechanismus erklärt sich aus der Tatsache, dass unsere Vorfahren schon zu der Zeit, als sie noch auf Bäumen lebten, täglich mit Fruchtsäuren in Berührung kamen.

Letztendlich kann man also davon ausgehen, dass auch jahrzehntelanges Trinken von Sprudelwasser so gut wie keine Schäden an deinen Zähnen verursachen wird.

Sprudelwasser macht dick (?)

Nein, Sprudelwasser hat sehr wahrscheinlich keinen Einfluss auf das Körpergewicht. Zwar haben Studien an Ratten und Menschen ergeben, dass der Genuss von Sprudelwasser kurzzeitig die Produktion des Appetithormons Ghrelin erhöhte. Allerdings wurden keine Effekte auf eine eventuelle Gewichtszunahme untersucht. Zwar wäre eine leichte Weitung des Magens durch den Gasdruck denkbar, jedoch bedeutet das nicht sofort, dass du mehr Hunger hast. Hier spielen Blutzuckerspiegel usw. eine wesentlichere Rolle. Und wenn man das Sprudelwasserkonsum-Weltmeisterland Deutschland in Bezug auf das Körpergewicht mit seinen europäischen Nachbarn vergleicht, so liegt es relativ gut im Durchschnitt. Das wäre sicher anders, wenn es einen maßgeblichen Einfluss gäbe.

Sprudelwasser ist gesünder (?)

Gesünder ist an dieser Stelle wohl das falsche Wort. Tatsächlich macht der CO2-Anteil das Wasser allerdings haltbarer, sogar unbegrenzt haltbar. Selbst, wenn es schon geöffnet wurde ist die Haltbarkeit erhöht, denn die Kohlensäure hemmt das Wachstum von Keimen. Von dem Sprudelwasser auf deinem Nachttisch kannst du also mehrere Nächte lang trinken, solange du die Flasche wieder zuschraubst.

Fazit:

Wenn du also dein kohlensäurehaltiges Mineralwasser liebst, kannst du es bedenkenlos weiter genießen. Wir sagen: Prost!

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Diese Pflanzen können dein Gedächtnis verbessern https://centergram.de/ernaehrung/diese-pflanzen-koennen-dein-gedaechtnis-verbessern/ Fri, 21 Oct 2022 10:05:56 +0000 https://centergram.de/?p=1524 Leidest Du unter Konzentrationsschwäche, oder lässt das Gedächtnis bei Dir nach? Hast du häufig Kopfschmerzen oder Schwindel? All dies könnten Symptome für Durchblutungsstörungen im Gehirn sein. Hier möchten wir Euch zwei Pflanzen vorstellen, von denen bekannt ist, dass sie die Gedächtnisleistung wirksam verbessern und vielleicht sogar im Alter gegen Demenz helfen können.

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Der Ginkgo, der geheimnisvolle Weltenbaum

 

Der Ginkgo, auch Weltenbaum genannt, ist ein Unikum unseres Planeten: Charles Darwin hat ihn das „älteste lebende Fossil“ genannt. Wahrscheinlich existierte er seit mehr als 300 Millionen Jahren auf Erden; damit war der Ginkgo schon vor den Dinosauriern verbreitet. Im Laufe der Evolution zog sich sein Verbreitungsgebiet nach Südchina zurück. Von dort wurde er im 18. Jahrhundert nach Europa gebracht und ist mittlerweile wieder überall auf dem Globus verbreitet. Er wird bis zu 1000 Jahre alt und verfügt über eine außergewöhnliche natürliche Widerstandskraft: Der Ginkgo verträgt nicht nur Dürre, Hitze, Kälte und Feuer. Bemerkenswert ist auch der Umstand, dass so gut wie keine Schädlinge (Insekten, Pilze, Viren) bekannt sind, die dem Baum Schaden zufügen können. Durch seine Resilienz wird er mittlerweile gerne als Straßenbaum auf der gesamten Welt angepflanzt. Seine außergewöhnlichen Fähigkeiten werden noch dadurch überboten, dass dem Ginkgo sogar hohe radioaktive Strahlung nichts anhaben kann. So ist der geheimnisvolle Weltenbaum eine der wenigen Pflanze, die einen Atombombenangriff überlebt haben! Ein 1945 nicht weit vom Explosionsherd in Hiroshima in Flammen aufgegangener alter Ginkgo trieb im nächsten Frühjahr mit neuem Spross wieder aus. Seither wird er sorgfältig gepflegt und gilt heute in Japan als ein Symbol der Widerstandskraft gegen die Kräfte der Zerstörung.

 

Seit etwa 3000 Jahren wird die Heilkraft des Ginkgos von Menschen geschätzt und genutzt. Eine der ältesten Niederschriften des Wissensschatzes um die Heilwirkung von Pflanzen entstand um 2800 v. Chr. in China. Im „Handbuch der Barfuß-Medizin“ — lange im Westen ignoriert, aber schließlich im 20. Jahrhundert ins Englische übersetzt — wird die Heilwirkung des Ginkgo-Baums behandelt. In der chinesischen Volksmedizin bevorzugte man dafür die Heilkraft der Blätter; sie wurden gekocht oder zu Brei zerstampft.

 

 

Wie wirkt die Heilkraft des Ginkgos?

 

Seit den 60er Jahren begann man, die Geheimnisse des Weltenbaums mit neuesten wissenschaftlichen Methoden zu erforschen. Vor allem drei Wirkstoffe wurden bisher gefunden und näher analysiert. Gut erforscht sind die Flavonide des Ginkgos. Sie schützen die menschliche Zellmembrane und tragen zur Gesundheit sämtlicher Zellen im Körper bei und schützen insbesondere die Nervenzellen im Gehirn. Den Ginkoliden und Bilobaliden wird eine deutliche Förderung der Durchblutung zugeschrieben; durch die nachgewiesene Wirkung ist heute jedes dritte Medikament gegen Durchblutungsstörungen ein Ginkgo-Präparat.

 

Die Ginkoliden und Bilobaliden verbessern aber nicht nur die Fließeigenschaften des Blutes. Sie gleichen auch altersbedingte Defizite bei den Botenstoffen des Gehirns aus und fangen schädliche „freie“ Sauerstoffradikale ab. Auf diese Weise wird die Gesundheit des Gehirns gesteigert und die Gedächtnisleistung angeregt. Ein Effekt, den sich auch Gesunde, wie Schüler und Studenten, zur Verbesserung ihrer Lernleistung zu eigen machen.

 

 

Heilkraft des Ginkgos vermutlich auch bei Demenz

 

Damit sind die Geheimnisse des Weltenbaums, der auch schon Goethe faszinierte und zu einem Gedicht inspirierte, beileibe noch nicht vollständig entschlüsselt; weitere ihm innewohnende uns noch unbekannte Wirkstoffe werden vermutet. Gerade die Langlebigkeit und besondere Widerstandskraft von Pflanzen wie dem Ginkgo stellt für die modernen Biowissenschaften eine Herausforderung in ihrer genetischen Entschlüsselung und möglichen Anwendbarkeit auf den Menschen dar. Mit für den Menschen übertragbaren Resultaten dürfte dabei vor allem im Bereich der Demenzforschung zu rechnen sein. Studien aus jüngster Vergangenheit beschäftigten sich denn auch vor allem mit der Wirkung von Ginkgo-Präparaten bei Altersdemenz (Alzheimer). Die Ergebnisse zeigen eine Verbesserung des Lernvermögens und der Gedächtnisleistung. Auch eine erhöhte Lebenserwartung von erkrankten Versuchstieren gibt Anlass zur Hoffnung. Die Resultate sind mittlerweile derart vielversprechend, dass Forscher hoffen, die gefürchteten Demenzkrankheiten in einigen Jahren heilen zu können.

Curcumin Foto: maria9407 @pixabay

Curcumin, die neue Hoffnung gegen Demenz und Krebs

 

Große Hoffnungen setzen Wissenschaftler ebenfalls auf die therapeutische Anwendung von Curcumin. Ein Pflanzenstoff, der aus verschiedenen Gelbwurzgewächsen, wie z. B. aus Curcuma longa, gewonnen wird. Bestandteil der Kurkumawurzel ist als Gewürz in der indischen und thailändischen Küche beliebt und weit verbreitet.

 

Darüber hinaus wurde es schon lange in der traditionellen indischen und chinesischen Medizin verwendet, da ihm verschiedene gesundheitsfördernde Effekte wie antibakterielle, wundheilende, entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften zugeschrieben werden.

 

In den letzten Jahren sind die antioxidativen Eigenschaften der Curcuma- Pflanze ins Zentrum der Wissenschaft gerückt. In verschiedenen Studien wird Curcumin eine präventive Wirkung gegen die Bildung von Eiweißablagerungen im Gehirn attestiert, die in vielen Fällen mit Demenz und Alzheimer-Erkrankungen in Zusammenhang stehen. Falls diese schon eingetreten sind, soll Curcumin dazu beitragen können, sie wieder aufzulösen. Diese Wirkung wird unter anderem darauf zurückgeführt, dass es die für viele Moleküle undurchlässige Blut-Hirnschranke passieren kann. 

 

Auch in der Krebsforschung werden dem Wirkstoff Curcumin positive Eigenschaften attestiert. Die auf zahlreiche medizinische Studien zurückgehenden Hoffnungen ruhen darauf, dass dem Einsatz von Curcumin Erfolge zugeschriebenen werden, die Bildung von Metastasen im Körper von Krebspatienten zu hemmen und in bestehenden Tumorzellen einen programmierten Zelltod herbeizuführen. Es wird erwogen, Curcumin zukünftig bei nahezu allen Typen von Krebserkrankungen therapiebegleitend einzusetzen.

 

 

Wie ist Curcumin zu verwenden?

 

Curcumin wird als Gewürz angeboten, und lässt sich für zahlreiche Speisen verwenden. Auf eine gute Bioqualität der Produkte sollte geachtet werden. Ebenso auf die Einhaltung einer empfohlenen geschätzten maximalen Tagesdosis

von 125 mg Curcumin (entsprechend 2,1 mg/kg Körpergewicht bei einer 60 kg schweren Person). Therapeutisch werden bis zu 8g täglich eingesetzt. Diese hohen Dosen sollten jedoch nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden.

Viele Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln bieten Curcumin auch in Kapselform an, die du online ab 7,50 Euro für 60 Kapseln kaufen kannst.

 

-MCK-

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Schluss mit Stroh und Spliss — diese bewährten Tipps halten dein Haar glanz- und prachtvoll! https://centergram.de/gesundheit/schluss-mit-stroh-und-spliss-diese-bewaehrten-tipps-halten-dein-haar-glanz-und-prachtvoll/ Thu, 29 Sep 2022 05:56:33 +0000 https://centergram.de/?p=1377 Wer träumt nicht von einer langen und gesunden Mähne wie aus der Shampoo-Werbung? Nur halten die Versprechungen meist nicht das, was sie einem garantieren.
Was für eine Enttäuschung!
Aber aufgepasst: Wir haben den ein oder anderen Tipp für dich, wie du dich mit wenig Kosten und Mühe zu einer kleinen Haargöttin verwandeln kannst!

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Tell me your type!

Zuerst einmal solltest du dir darüber im Klaren sein, dass es unterschiedliche Haartypen gibt. So differenzieren wir zwischen glatt, lockig, wellig, dick, dünn, usw. Sollte dir deine Struktur noch nicht bekannt sein, gibt es entweder verschiedenste Tests im Internet,

https://www.fitforfun.de/beauty/haare-pflegen.html

https://www.myself.de/beauty/haare/haartypen/haartyp-test/

https://beauty-report.de/haare/haarpflege/haartyp-bestimmen/

 

oder um auf Nummer sicher zu gehen, besuchst du einen Friseur. Dieser wird dir deinen Haartypen nennen können.

Für jeden Haartypen gibt es spezielle Pflegeprodukte, womit wir dann schon beim nächsten Punkt wären.

Foto: Pexels @pixabay

Die richtigen Produkte

Sicherlich ist dir in der Drogerie schon mal aufgefallen, dass es neben den unterschiedlichsten Marken auch viele Bezeichnungen für die Pflegeprodukte gibt. „Für lockiges Haar“ „Für fettiges Haar“ „Für trockenes Haar“, die Liste geht noch viel weiter. Nachdem du dich nun über deinen Haartypen informiert hast, solltest du zukünftig darauf achten, dass du das richtige Pflegeprodukt wählst.

Hier kann die falsche Wahl nämlich fatale Folgen haben: Benutzt du beispielweise bei lockigem Haar Shampoo und Spülung für glatte Haaren, können die Produkte deine Haarstruktur im negativen Sinne beeinflussen: Anstelle einer wunderschönen Lockenpracht prangt auf deinem Kopf schnell ein chaotischer Krautsalat oder deine Haare hängen schlaff und kraftlos herunter!

 

Masken, Öl & Co. – die richtige Reihenfolge machts!

Neben handelsüblichen Shampoos und Spülungen solltest du dein Haar außerdem mit zusätzlicher Pflege verwöhnen. Hier gibt es eine große Auswahl an Masken, welche sich wieder nach dem Haartypen richten. Haarmasken trägst du im Normalfall vor dem Conditioner (Spülung) auf, da diese die Haarstruktur öffnen, damit die Pflege aufgenommen werden kann. Conditioner hingegen schließen die Haarstruktur wieder und sorgen für den Schutz der Haare.

 

Unser Wundermittel-Tipp ist Haaröl. Du gibt 1–2 Pumpstöße in die Längen deines handtuchtrockenen Haares und schon strahlt dies nur so vor Power! Drogeriemärkte bieten hierzu eine große Auswahl. Wir empfehlen dir ein Haaröl aus der mittleren Preisklasse ( zum Beispiel Pantene Pro V oder Elvital). 

Foto: Monsterkoi @pixabay

Auf Häufigkeit und Temperatur kommts an!

Dein Haar sollte im besten Fall maximal drei Mal pro Woche gewaschen werden. Wäschst du dein Haar zu oft, besteht die Gefahr, deine Kopfhaut wie auch die Längen und Spitzen, auszutrocknen. Im Umkehrschluss wird nämlich die Talgproduktion angeregt und so erwartet dich in Windeseile fettiges Haar, das du dann wieder sofort waschen musst — ein ganz schön nerviger Teufelskreis!

Gleiches gilt für die Temperatur des Wassers: Zu warmes Wasser spült viel Talg aus der Kopfhaut, so dass diese die Produktion steigert. Zusätzlich schädigen hohe Temperaturen deine Haarstruktur immens(!) Wenn es also ans Haare-Waschen geht, gilt also ab heute für dich: Temperatur runter drehen, bis das Wasser nur noch lauwarm ist.

 

Falls du momentan unter fettigem Haar leiden solltest, empfehlen wir dir, für ein paar Tage durchzuhalten und die Waschtage deines Haares in die Länge zu ziehen. Nach kurzer Zeit wirst du einen Effekt sehen, da sich die Haare relativ schnell an deine Waschzyklen gewöhnen. Solltest du mal einen schwachen Moment haben, überbrücke diese Zeit mit Trockenshampoo, denn dies zaubert, wenn‘s dringend ist, auch den gewünschten Effekt!

Verschiedene günstige Trockenshampoo-Sprays, nach Haarfarben gestaffelt, bieten dir ebenfalls die Drogeriemärkte

Ein weiterer Hack, um Nicht-wasch-Tage zu überbrücken, ist der sogenannte „sleek bun“. Hier handelt es sich um einen trendigen, streng nach hinten gesteckten Dutt, der schon von so manch Hollywood-Star gerockt wurde. Der Clue hierbei: Da für den glatten und makellosen Look viel Haarspray oder auch Haargel verwendet wird, kann man super elegant leicht fettiges Haar für den Tag verdecken! Daher ist der sleek bun auch bekannt als „Frisur für Faule“.

 

Wenn die Mähne aber offen getragen wird und ihre ganze Pracht zeigen soll, kommen viele nicht umhin, zum Fön zu greifen. Auch hier macht die Temperatur den Unterschied. Du solltest ‑ACHTUNG- deine Haare grundsätzlich kalt föhnen. Heiße Föhnluft gilt gemeinhin als Hauptursache für kaputte Haare. Ja, wir wissen, das dauert doppelt so lange. Aber Hand aufs Herz – sind dir das deine schönen, glänzenden Haare nicht wert? Wenn es gar nicht anders geht und du in Eile bist, dann achte wenigstens auf viel Abstand zwischen Föhn und Haaren, damit die Luft nicht zu stark auf die Haaroberflächen brennt.

 

Sleep well!

Besonders im Schlaf ist es wichtig, auf die richtige Pflege der Haare zu achten! Schläfst du mit offenen Haaren, können diese schnell verfilzen, es entsteht Spliss und deine Haare brechen ab! Um dies zu vermeiden, kannst du dir zum Beispiel einen lockeren Dutt mit einem Scrunchie auf dem Kopf zusammenbinden. Alternativ flechtest dir einen oder mehrere Zöpfe und glänzt am nächsten Tag sogar mit lässigen beach waves. Um diesen übrigens einen besonders schönen Look zu geben, gib morgens einen Tropfen Haaröl in die gewellten Längen.

 

Auch wenn die Ratschläge auf dem ersten Blick sehr umfangreich und schwer einzuschätzen erscheinen, wirst du schnell merken, dass es reine Gewöhnungssache ist. Und vergiss nicht: Die Arbeit zahlt sich mit wunderschönem, gesundem Haar aus. Wir wünschen dir viel Spaß bei der Reise zu deinem perfekten Rapunzel-Haar!

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Frisches Gemüse, der gesunde Genuss – aber nur richtig gewaschen! Wie du dein Gemüse reinigen solltest https://centergram.de/ernaehrung/frisches-gemuese-der-gesunde-genuss-aber-nur-richtig-gewaschen-wie-du-dein-gemuese-reinigen-solltest/ Sat, 06 Aug 2022 09:49:32 +0000 https://centergram.de/?p=1262 Ein schöner Sommernachmittag – du sitzt bei einem gemütlichen Picknick im Park und hast dir leckere Gemüsesticks mit Kräuterquark zubereitet. Aber hast du auch darauf geachtet, dein Gemüse im Vorhinein richtig zu reinigen? Wir zeigen dir, wie du dein Gemüse reinigen solltest und weshalb dieser Schritt so wichtig ist.

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Schädliche Pestizide auf gesunden Nahrungsmitteln

 

Wie dir sicher bekannt ist, werden die meisten Gemüsesorten mit Pflanzenschutzmitteln, sogenannten Pestiziden, behandelt, damit diese vor Schädlingen, Krankheiten oder auch Unkraut geschützt sind. Außerdem werden einige Gemüsesorten mit Stoffen behandelt, die für einen „schönen“ Glanz sorgen und die Lebensmittel appetitlicher und ansprechender wirken lassen.

 

Für den menschlichen Körper sind diese Pestizide leider alles andere als gesund. Wissenschaftliche Studien belegten bereits Zusammenhänge zwischen Pestiziden und schweren Krankheiten wie Parkinson oder auch Leukämie. Weitere Auffälligkeiten gibt es bei Asthmaerkrankungen wie auch Adipositas, unterschiedlichen Allergien, Störungen der Hormondrüsen bis hin zu erhöhten Risiken für Brust- und Leberkrebs. Wir können dich aber beruhigen: Befolgst du die folgenden Ratschläge beim Waschen des Gemüses, ist der Verzehr absolut unbedenklich!

 

Die richtige Reinigung von Gemüse

 

Grundsätzlich wäschst du das Gemüse am besten, bevor du es kleinschneidest. Anschließend entfernst du welke oder verdorbene Stellen mit einem Messer. Bei besonders robustem Gemüse wie Kartoffeln, Möhren und Rüben spielt die Reihenfolge eine große Rolle: Nachdem du das Gemüse unter laufendem Wasser gewaschen hast, solltest du es im Nachgang nochmals mit einer handelsüblichen Gemüsebürste und Wasser gründlich reinigen. Anschließend wäschst du das Gemüse ein weiteres Mal unter fließendem Wasser.

 

Bei empfindlichem Gemüse, wie zum Beispiel Salat, befüllst du am besten eine Küchenschale mit Wasser und wäschst die einzelnen Blätter gründlich mit den Händen. Achte jedoch darauf, dass der Salat nicht allzu lange im Wasser bleibt, damit er nicht überwässert. Bei allen Gemüsesorten arbeitest du also grundsätzlich nach dem Motto „kurz, aber gründlich“, um alle Pestizide zu entfernen, aber die guten Vitamine beizubehalten.

 

Gemüse in Essig baden?

 

Eine weitere Möglichkeit, dein Gemüse von Pestiziden zu befreien, findet sind in einem altbewährten Hausmittel: Gibst du einen Teelöffel Essig in eine Schüssel mit Wasser, sorgt die Säure für eine antibakterielle Wirkung und chemische Rückstände und Bakterien werden entfernt. Denke daran, im Anschluss dein Gemüse nochmals gründlich mit Wasser abzuwaschen, damit kein unangenehmer Essig-Geschmack zurückbleibt.

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Muss man Bio-Gemüse waschen?

 

Der Einsatz von Pestiziden in der Bio-Landwirtschaft ist gesetzlich verboten und auch die Umweltschutzorganisation rät zum Kauf von Gemüse aus biologischem Anbau. Die Belastung ist um ca. das 50- bis 100-Fache niedriger als bei herkömmlichen Gemüseprodukten. Da jedoch vor allem in der heutigen Zeit die Umwelt automatisch, beispielsweise durch Abgase, verunreinigt ist, kann man vollkommen schadstofffreies Gemüse leider nicht versprechen. Wir raten dir daher, auf Nummer sicher zu gehen und dein Gemüse vor dem Verzehr gründlich zu reinigen. Abgesehen davon weißt du auch nie, wie die Lebensmittel vielleicht während des Transports oder durch Mitarbeiter und andere Kunden verunreinigt worden sind.

 

Jetzt steht deinem erholsamen, gesunden Picknick nichts mehr im Weg und du bist gewappnet für jeden Gemüse-Genuss. Denn wie wir alle wissen – Gemüse geht immer und gibt uns mit der richtigen Reinigung nur Benefits. In diesem Sinne ran an das Gemüse und guten Appetit!

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