Haushalt Archive - Centergram https://centergram.de/kategorie/haushalt/ Thu, 06 Apr 2023 09:27:16 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://centergram.de/wp-content/uploads/logo-centergram-030-150x150.gif Haushalt Archive - Centergram https://centergram.de/kategorie/haushalt/ 32 32 Zitronensaft – deine clevere Allzweckwaffe im Haushalt https://centergram.de/allgemein/zitronen-haushaltsmittel-allzweckwaffe/ Wed, 05 Apr 2023 15:58:00 +0000 https://centergram.de/?p=1881 Immer mehr Menschen wollen bewusster Leben und auf unnötige Chemie im Haushalt verzichten. Eine natürliche Alternative, die wir dir heute näher bringen wollen, ist Zitronensaft. Was du damit im Haushalt alles erreichen kannst und wie vielfältig die Zitrone ist, stellen wir dir im folgenden Artikel vor.

Der Beitrag Zitronensaft – deine clevere Allzweckwaffe im Haushalt erschien zuerst auf Centergram.

]]>

Natürliche Abhilfe gegen Kalk

Wer in Gegenden mit kalkhaltigem Wasser wohnt, kennt die unbeliebten Kalkflecken im Waschbecken oder in der Dusche nur zu gut. Es ist ganz einfach , die verschmutze Fläche mithilfe einer Zitrone, bzw. mit Zitronensaft zu reinigen. Denn die im Saft enthaltene Zitronensäure löst den Kalk auf, so dass man diesen leichter abwischen kann. Zwar hat Essig eine ähnliche Wirkung, aber eine Zitrone duftet einfach viel angenehmer 😊

Auch deinen Wasserkocher oder deine Kaffeemaschine kannst du mit Zitronensaft auf natürlich Weise entkalken. Gebe dafür einfach ein wenig Zitronensaft zusammen mit Wasser in deinen Wasserkocher oder deine Kaffeemaschine, bringe es zum kochen, bzw. lasse es durchlaufen und anschließend  zwei Stunden einwirken. Die letzten Reste beseitigst du, wenn du mit klarem Wasser nachspülst.

Foto miiya @pixabay

Putz- und Reinigungshilfe

Auch in Sachen Putzen und Reinigen ist die Zitrone eine echte Hilfe. So kannst du zum Beispiel die Schale einer Zitrone mit in deine Spülmaschine geben, um gegen den unangenehmen Geruch vorzubeugen. Gleiches kannst du auch gegen unangenehme Gerüche im Kühlschrank tun. Lege dazu einfach eine Zitronenscheibe hinein.

Oder aber du nutzt die Zitronenschale zum Reinigen deiner Küchen- und Arbeitsflächen, denn das hilft gegen Fett und Verkrustungen. Auch dein verschmutztes Geschirr kannst du auf diese Weise leichter reinigen.

Sollte deine Mikrowelle mal wieder eine Reinigung nötig haben, kannst du auch hierfür Zitrone und Zitronensaft nutzen. Gebe einfach eine Schale mit etwas Zitronensaft und etwas Zitronenschale in deine Mikrowelle und lasse das Gerät ca drei Minuten laufen. Das hilft, Verschmutzungen und Verkrustungen aufzuweichen, so dass diese einfacher entfernt werden können. Gleichzeitig sorgt es für einen frischen und angenehmen Geruch.

 

Waschhilfe

Wer kennt es nicht: Die zu Beginn strahlend weiße Wäsche verfärbt sich mit der Zeit und sieht dadurch nicht mehr so schön und sauber aus. Auch hierbei kann dir Zitronensaft helfen, denn der Saft kann als sanftes Bleichmittel dienen. Gebe dazu einfach 300 ml Zitronensaft beim Waschen weißer Wäsche hinzu und helle so deine Wäsche ganz ohne Chemie auf.

 

Foto Adrianafmc @pixabay

Zitronensaft als natürlicher Glasreiniger

Eine weitere Einsatzmöglichkeit von Zitronensaft ist das Reinigen von Spiegeln oder Glas. Um den unschönen Schlieren und Flecken entgegenzuwirken, gebe einfach etwas Zitronensaft auf deinen Putzlappen und reinige so die verschmutze Fläche. Anschließend mit klarem Wasser und einem Tuch nachwischen. Achtung: hierbei solltest du lieber auf bereits gepressten Zitronensaft zurückgreifen, da das Fruchtfleisch der Zitrone sonst zu unschönen Rückständen führen könnte. Alternativ kannst du natürlich den Saft auch einfach durch eine Kaffee-Filtertüte laufen lassen.

 

Zitrone als Gesundheitshelfer

Neben den diversen Einsatzmöglichkeiten von Zitronen und Zitronensaft im Haushalt ist die Zitrone auch in Sachen Gesundheit nicht zu unterschätzen. Das in der Zitrone enthaltene Vitamin C wirkt wie ein Booster für dein Immunsystem und hilft Antikörper zu bilden. Darüberhinaus ist in Zitronen auch Vitamin B enthalten. Dieses ist wichtig für die Psyche und hilft bei der Blutbildung.

Neben der Vitaminzufuhr sorgt die Zitrone ebenfalls für eine Anregung der Nieren und die in der Zitrone enthaltenen Citrate verhindern die Bildung von Harnsteinen.

Foto stevepb @pixabay

Fazit

Die Zitrone und ihr Saft sind wahre Alleskönner und dienen sowohl als natürliche Reinigungsmittel im Haushalt  als auch als Booster für deine Gesundheit. Ihr Einsatz kann dir helfen auf Chemikalien zu verzichten und so bewusster und gesünder zu leben. Durch ihre vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten ist sie eine natürliche Alternative zu gängigen Reinigungsmitteln und riecht dabei auch noch herrlich frisch.  

Der Beitrag Zitronensaft – deine clevere Allzweckwaffe im Haushalt erschien zuerst auf Centergram.

]]>
So reinigst du deine Waschmaschine ohne Chemie! https://centergram.de/allgemein/so-reinigst-du-deine-waschmaschine-ohne-chemie/ Wed, 16 Nov 2022 17:10:31 +0000 https://centergram.de/?p=1801 Vor 100 Jahren wäre sicher jede Hausfrau zu Freudensprüngen hingerissen worden, wenn sie eine der heutigen, modernen Waschmaschinen gesehen hätte. Ohne Zweifel erleichtern die nützlichen Helfer uns die Hausarbeit sehr, vor allem wenn es um große und schwere Textilien wie Badetücher, Bettwäsche und Decken geht. Denn wer schon einmal von Hand gewaschen hat weiß, wieviel schwerer das mit Wasser vollgesogene Gewebe wird. Kein Wunder also, dass heutzutage die Waschmaschinen gerne und oft genutzt werden. Bei jedem Waschgang setzen sich allerdings kleine Mengen Rückstände an Schmutz, Kalk und Waschmittelresten in der Maschine ab, die ihre Funktion beeinträchtigen und die Textilien beeinflussen können.

Der Beitrag So reinigst du deine Waschmaschine ohne Chemie! erschien zuerst auf Centergram.

]]>

Warum sollte man die Waschmaschine reinigen?

 

Wie jedes Gerät muss auch deine Waschmaschine regelmäßig gewartet werden, damit sie ihre Aufgabe erfüllen kann. Dazu gehört vor allem die Reinigung. Eine Mischung aus Schmutz, Waschmittelresten und Kalk bietet Bakterien einen guten Nährboden, der schlechte Gerüche abgibt.

Die Bakterien können z.B. an Filter und Gummi haften und sehr hartnäckig gegenüber Hitze und Chemikalien sein. Auch Pilze finden hier ihr Zuhause, vor allem wenn die Waschtemperaturen 40 Grad nicht übersteigen. In diesem Artikel erfährst du, wie du deine Waschmaschine von dieser Last befreien kannst.

 

Wie oft solltest du deine Waschmaschine von innen reinigen?

Das hängt natürlich vor allem davon ab, wie oft du sie nutzt. Bei einer durchschnittlichen Nutzung ist alle 1–2 Monate sicher ein vernünftiger Wert. Je nach Verschmutzung oder Bakterienbelastung der Wäsche kann das aber auch öfter sinnvoll sein. Wenn bei Familien mit kleinen Kindern öfter noch mal etwas „in die Hose geht“, sollte sogar nach jeder Ladung mit derart verschmutzter Wäsche gereinigt werden. Dazu benötigst du keine harten Chemikalien oder einen Fachmann. Mit unseren Tipps, natürlichen Mitteln die jeder zu Hause hat und dem richtigen Know How, wird dein Waschhelfer im Handumdrehen wieder blitzblank!

 

Wie reinige ich meine Waschmaschine?

 

Tipp 1: Reinige die Trommel deiner Waschmaschine mit weißem Essig

Essig, besonders Weißweinessig, hat die Eigenschaft, durch seinen niedrigen pH-Wert zu desinfizieren und außerdem Gerüche zu beseitigen ohne selbst viel Geruch abzugeben. Darüber hinaus ist er ein natürliches Produkt, das umweltverträglich und ohne viel Energieaufwand herzustellen ist. Wir empfehlen: Nimm

- einen Viertelliter (250ml) Weißweinessig (ca. 1 Euro)

- zwei Tütchen Natron (100g) (ca. 50 Cent)

Gieße nun den Essig in Fach II deiner Waschmaschine und nimm den Kurzwaschgang bei mindestens 40 Grad (besser 60 Grad).

Nach dem Waschgang gibst du das Natron ebenfalls in Fach II und lässt einen weiteren Kurzwaschgang laufen. Dieses Mal genügen auch 30 Grad, wenn du Energie sparen möchtest. Das Natron neutralisiert nun auch noch eventuelle Säurereste des Essigs. Falls es nach dem zweiten Waschgang noch ein wenig nach Essig riecht, kannst du die Maschine offen noch etwas lüften lassen.

Jetzt sollte die Trommel deiner Waschmaschine wieder blitzsauber sein.

 

 

Tipp 2: Reinige das Gummi deiner Waschmaschine mit Zitronensaft

Vielleicht ist es das erste, was dir in Sachen Schmutz an deiner Waschmaschine aufgefallen ist: Verfärbungen des Gummis. Sie sind oft ein Zeichen dafür, dass Bakterien und/oder Pilze bereits in die Substanz eingedrungen sind. Dem kannst du vorbeugen, indem du es regelmäßig reinigst. Auch hier helfen dir Naturprodukte. Dazu nimmst du:

  • den Saft einer Zitrone (drei Esslöffel)

 

  • 5 Esslöffel Spiritus (zur Not tut es auch der billige Wodka oder Korn, den du mal zu einer Party mitgebracht bekommen hast)

 

  • Eine kleine Tasse Wasser (wenn du Wodka benutzt, dann nur eine halbe Tasse)

Nun verrühre alles und reibe das Gummi mit der Mischung auf einem Tuch oder Schwamm kräftig ab. Dabei solltest du auch das Gummi umdrehen bzw. leicht abziehen, damit du an alle Stellen kommst.

Bei hartnäckigen Verschmutzungen kannst du auch noch etwas Zahnpasta in die Mischung geben. Wenn du ganz sicher gehen willst, kannst du zum Schluss noch ein Haushaltsdesinfektionsmittel aufsprühen. Falls du ein Gummipflegeprodukt für die Dichtungsgummis deines Autos besitzt, schadet es nicht, dieses auf das Waschmaschinengummi aufzutragen, damit es lange flexibel und funktionsfähig bleibt.

 

Tipp 3: Reinige den Filter deiner Waschmaschine mit einer Bürste

Dieser Tipp ist eigentlich der wichtigste, denn der Filter muss wirklich sehr regelmäßig gereinigt werden. Achtung: Lass zunächst deine Maschine alles an Wasser abpumpen, was sich noch im Innenraum befindet. Öffne jetzt das Fach (meist unten links oder unten rechts an der Maschine) und schraube die Filterkappe ab, bis sie sich vollständig gelöst hat. Nimm jetzt den Filter heraus und bürste ihn unter fließend warmem Wasser ab, bis sich alle Fusseln gelöst haben. Am besten nimmst du eine Haushaltsbürste, deren Borsten nicht zu hart sind. Falls der Filter sehr unangenehm riecht, kannst du ihn danach für einige Stunden in Essig einlegen (und den Essig anschließend noch zum Reinigen der Trommel verwenden). Ein sauberer Filter wird die Fusseln auf deiner Kleidung verhindern.

 

Tipp 4: Koche deine Maschine regelmäßig aus – unser Tipp für Faulpelze

Du liest und hörst es bestimmt auch überall – die Kochwäsche hat ausgedient (!) — weil die neueren Waschmittel ihre volle Waschkraft schon bei 20–30 Grad entfalten. Das spart pro Waschgang 50Cent bis einen Euro an Energiekosten und bringt dir ‑theoretisch- genau so gute Ergebnisse. Hingegen würden diese Waschmittel einen Teil ihrer Waschkraft bei über 40 Grad sogar verlieren.

Das ist soweit auch alles richtig und liegt daran, dass moderne Waschmittel stark auf Enzyme setzten. Diese aus der Natur abgeschauten Stoffe bestehen aus Eiweiß/Proteinverbindungen, die schon in lauwarmem Wasser aktiv sind. Werden sie jedoch zu heiß, verändern sie sich (man nennt das „denaturieren“) und büßen ihre Funktion ein. Genauso, wie das Protein im Eiklar undurchsichtig und fest wird, wenn du dir dein Frühstücks-Ei kochst. Also die Wäsche ab jetzt immer nur bei 30 Grad waschen? Besser nicht!

Was aber in diesem Zusammenhang häufig vergessen wird, ist die Tatsache, dass die Wäsche früher nicht nur wegen der Reinigung von Schmutz „gekocht“ (also bei 90 Grad oder mehr gewaschen) wurde, sondern vor allem auch, um sie zu desinfizieren. Nahezu alle Mikroorganismen werden bei 90 Grad zuverlässig getötet, so dass du in garantiert hygienische Kleidung schlüpfen kannst. Diese Sicherheit bringen dir übrigens nicht einmal Hygienespüler aus der Drogerie.

Die Kochwäsche desinfiziert aber nicht nur deine Kleidung, sondern natürlich auch das Innere der Maschine. Wenn du also eher seltener Tipp 1–3 befolgen wirst, weil du wenig Zeit oder Lust hast, dann empfehlen wir dir dringend, einige Male pro Jahr eine 90-Grad-Wäsche durchzuführen, um alle Bakterien und Pilze zu beseitigen. Nimm dazu am besten ein klassisches Vollwaschmittel.

Achtung: Nur wenig Kleidung eignet sich für diese Temperatur. Meistens sind es helle Leinen- und Baumwollstoffe, die gekocht werden dürfen. Schaue im Zweifel auf das Etikett.

 

Ab jetzt kann deine Kleidung also wieder sauber, hygienisch uns fusselfrei sein – und deine Waschmaschine wird es dir danken.

Der Beitrag So reinigst du deine Waschmaschine ohne Chemie! erschien zuerst auf Centergram.

]]>
Hohe Luftfeuchtigkeit in deiner Wohnung? Diese Pflanzen helfen! https://centergram.de/allgemein/pflanzen-gegen-luftfeuchtigkeit/ Tue, 08 Nov 2022 10:30:00 +0000 https://centergram.de/?p=1748 In so mancher Wohnung wird sie zum Problem: Die Feuchtigkeit. Sie kann Schäden an Wänden Decken und Möbeln verursachen. Auch die Gesundheit leidet, wenn durch kondensierende Nässe Pilze entstehen. Die Beschwerden reichen von verstopften Nasen, juckenden Augen, Hautausschlägen, Magen-Darm-Problemen bis hin zu allergischen Reaktionen. Besser also, wenn es gar nicht erst so weit kommt. Um die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein natürlicher Weg, der dir auch noch eine angenehme Atmosphäre in die Wohnung bringt, sind Pflanzen. Eine natürliche Möglichkeit, die Luftfeuchtigkeit und damit den Schimmel zu kontrollieren, sind Zimmerpflanzen. Hier stellen wir dir 12 Pflanzen vor, mit denen du die Feuchtigkeit in deiner Umgebung wirksam regulieren kannst.

Der Beitrag Hohe Luftfeuchtigkeit in deiner Wohnung? Diese Pflanzen helfen! erschien zuerst auf Centergram.

]]>

Schwertfarn

Der Schwertfarn, botanisch Nephrolepis exaltata, wird als Zimmerpflanze schon lange geschätzt und mag in Zimmern helle Plätze. Sie kann Auf dem Boden, auf Schränken auf Blumensäulen oder in hängenden Töpfen angebaut werden, da sie in ihrer tropischen Heimat als Aufsitzerpflanze häufig in den Astwinkeln größerer Bäume wächst. Wichtig ist dem Schwertfarn, dass seine Erde nicht austrocknet, sondern dauerfeucht ist. Dabei muss Staunässe aber vermieden werden.

Luftnelke

Eine weitere Aufsitzerpflanze ist die Luftnelke Tillandsia, deren Namen ja eigentlich schon viel aussagt. Sie nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf, da sie sich nicht im Boden verwurzelt ist und fühlt sich an hellen Plätzen wohl. Du kannst sie sehr unkompliziert befestigen, auch an vertikalen Flächen. Geht es ihr gut, erfreut sie dich außerdem mit pinken oder blauen Blüten

Efeu

Auch Efeu, botanisch Hedera helix, kannst du gut in hängende Töpfe pflanzen. Damit vermeidest du, dass er anfängt, sich an Wände zu heften. Als europäische Pflanze ist er an das Klima in Deutschland und Österreich gut angepasst und mag Feuchtigkeit sehr. Da er schnell und üppig wächst, kannst du mit ihm auch geschickt unschöne Ecken kaschieren. Er benötigt nicht viel Licht, dafür aber besonders im Sommer viel Wasser.

Friedenslilie

Die Friedenslilie Spathiphyllum, auch Scheidenblatt genannt, kannst du ebenfalls in die weniger hellen Bereiche eines Zimmers stellen. Die aus Amerika stammende Tropenpflanze mag Zugluft nicht so gern, muss aber nur selten, nur ca. einmal pro Woche, gegossen werden. Ihre Besonderheit ist die Eigenschaft, Raumluft von diversen Schadstoffen zu reinigen, darunter auch sehr bekannte Verbindungen wie Formaldehyd, Benzol und Ammoniak.

Grünlilie

Ein ähnliches Luftreinigungsspektrum hat die Grünlilie Chlorophytum comosum, auch Liebesband genannt. Neben der Feuchtigkeitsaufnahme ist sie in der Lage, Luftgifte wie  Formaldehyd, Xylol und Toluol zu entfernen.

Sie ist eine gute Pflanze für Innenräume, da sie direkte Sonneneinstrahlung nicht toleriert. Mit dem Gießen hingegen kannst du hier durchaus mal nachlässig sein: Durch ihre Speicherwurzeln übersteht sie ohne Probleme einige Tage Trockenheit.

Duftender Drachenbaum

Auch der aus Afrika stammende Duftende Drachenbaum Dracaena fragrans senkt nicht nur die Feuchtigkeit, sondern reduziert Luftschadstoffe. Seine duftenden Blüten verleihen der Umgebung außerdem eine angenehme Note. In der Natur erreicht der Baum eine Höhe von mehr als sechs Metern, aber sein Wachstum ist begrenzt, wenn er in Töpfen gezogen wird. Achtung: Katzenbesitzer sollten sich diese Pflanze nicht ins Haus holen, da sie sog. Saponine produziert, die für Katzen giftig sind (!)

Minze

Diese allseits bekannte und aromatische Pflanze absorbiert Feuchtigkeit hervorragend. Sie ist robust und wächst auch an kühleren Orten gut. Dabei akzeptiert sie auch halbschattige Plätzchen und feuchten Böden bzw. Töpfe. Ein großer Vorteil ist natürlich die Möglichkeit, sie zum Kochen, für Tees oder Cocktails zu verwenden. Ein großes Büschel Mentha hat noch keiner Küche geschadet(!)

Korbmaranten

 

Die Ursprünglich aus Südamerika stammenden Korbmaranten, botanisch Calathea, sind als Zimmer- oder Zierpflanzen sehr beliebt. Da sie Regenwaldgewächse sind, lieben sie eine hohe Luftfeuchtigkeit, wachsen aber eher langsam und gerne im Schatten. Sie werden nicht höher als etwa einen Meter und eignen sich daher auch für kleinere bis mittlere Räume. Ein schöner Effekt ist ihre Eigenschaft, dass sich die Korbmarantenblätter nachts zusammenrollen, was ihnen auch den Beinamen der „lebenden Blätter“ eingebracht hat.

 

Orchideen

Wer Orchideen sieht, wird Orchideen lieben. Diese wunderschön blühenden Pflanzen sind für ihre Luftwurzeln bekannt, die helfen, die Luftfeuchtigkeit im Haus zu reduzieren. Je feuchter die Luft, desto wohler fühlen sich diese Aufsitzerpflanzen aus den Tropen. Gerade in Räumen, in denen Wäsche getrocknet wird, kannst du wunderbar Orchideen platzieren. Stelle sie aber nicht auf Heizungen oder in andere Bereiche, wo heiße, trockene Luft strömt.

Bogenhanf

Eine kleine, aber feiner Hausgenosse ist mit Sicherheit der Bogenhanf Sansevieria. Er ist im Allgemeinen unkompliziert und steht lieber in schattigeren Bereichen. Dort macht es ihm auch nichts aus, nur unregelmäßig gegossen zu werden, da er aus eher trockenen Gegenden Nordafrikas stammt. Bei guter Pflege belohnt er dich mit duftenden Blüten

 

Palmen

Der Begriff Palme meint im Allgemeinen eher ein Wuchsform als eine Pflanzenverwandtschaft. Daher sollen hier einfach einmal einige Palmen aufgezählt werden, die der Feuchtigkeit den Kampf ansagen:

Zwergdattelpalme

Bambuspalme

Schilfpalme

Betelnusspalme

Das Laubmoos Syntrichia

Moose sind in Deutschland heimisch und akzeptieren Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Sie wachsen auf dem Waldboden, an Steinen und sogar vertikal an Baumrinde. Deshalb sind sie eher diffuse bis schattige Lichtverhältnisse gewohnt. Als Flächenpflanze kannst du sie sogar an ganzen Wänden kultivieren. Es gibt sogar schon professionell hergestellte Mooswände, die u.a. die Raumakustik verbessern können. Sie benötigen nur wenig Wasser (für Wände: Sprühflaschen) oder kommen allein mit der Luftfeuchtigkeit aus.

Moos, Foto: Darkone, Wikipedia CC BY-SA 2.5

Schon einige der hier vorgestellten Pflanzen werden sicher genügen, um deinem Heim nicht nur eine regulierte Luftfeuchtigkeit, sondern auch ein schönes Ambiente zu verleihen. Die meisten der hier vorgestellten Exemplare kannst du online bestellen. Viele gibt es aber auch im Gartencenter. Jetzt wünschen wir dir viel Spaß beim Aussuchen deiner neuen grünen Mitbewohner!

Der Beitrag Hohe Luftfeuchtigkeit in deiner Wohnung? Diese Pflanzen helfen! erschien zuerst auf Centergram.

]]>
Tipps für weniger Heizkosten — Sparen im Winter! https://centergram.de/haushalt/heizkosten-sparen/ Mon, 31 Oct 2022 14:22:41 +0000 https://centergram.de/?p=1675 Dieser Winter wird teuer und kalt? Gasknappheit, maximale Energiekosten und die Unsicherheit, wie hoch die Nachzahlungen ausfallen wird. Solche Sorgen beschäftigen viele Menschen dieser Tage. Wir zeigen dir, wie du -ohne im Winter frieren zu müssen- effektiv an Heizkosten sparen kannst und dabei die Ressourcen schonst.

Der Beitrag Tipps für weniger Heizkosten — Sparen im Winter! erschien zuerst auf Centergram.

]]>

Die Heizung optimieren

Hier gibt es die meisten Möglichkeiten.

Zunächst solltest du die Heizkörper entlüften. Luft im System erkennst du meistens daran, dass der Heizkörper rauscht, gluckert oder nur teilweise warm wird.

Als nächstes schaue dir die Thermostate an. Mit intelligenten Thermostaten lässt sich jeder Raum zu jeder Zeit so temperieren, dass niemand friert und dennoch nur so viel geheizt wird, wie wirklich nötig ist. Mittlerweile gibt es auch eine Auswahl an Thermostaten, die sich per Smartphone-App steuern und programmieren lassen. Eine Übersicht bietet dir zum Beispiel folgender Artikel: https://www.businessinsider.de/vergleich/heizkoerperthermostat

Verhindere Stauwärme, indem du Möbel von den Heizkörpern abrückst, so dass sich die Wärme besser im gesamten Raum verbreiten kann. Das gilt ebenso für Vorhänge. Auf diese vermeidest du auch einen zu hohen Ablesewert, der deinen tatsächlichen Verbrauch übersteigt.

Stelle darüber hinaus keine Gegenstände wie Blumentöpfe, Bücher oder Dekoartikel auf die Heizkörper. Die heutzutage üblichen Flach-/Kompaktheizkörper geben erwärmte Luft nach oben ab. Werden die Schlitze verdeckt, dann kann diese Heizung weniger leisten.

Laufen Heizungsrohre durch unbeheizte Räume? Schau nach, ob sie gedämmt sind. Falls nicht, bekommst du Rohrisolierung günstig online oder im Baumarkt.

Foto: ri @pixabay

 Abwärme nicht verschenken

In fast jedem Haushalt existieren Geräte, die Wärme produzieren. Zum Beispiel der Kühl- und/oder Gefrierschrank, der auf der Rückseite oder der Unterseite eine Abwärmefläche besitzt. Räume, in denen diese Geräte stehen, musst du also weniger stark heizen. Das trifft auch auf Zimmer zu, in denen lange und häufig Computer laufen, da auch diese bei den Rechenvorgängen der Prozessoren Wärme erzeugen.

Besonders groß ist der Abwärme-Effekt natürlich in der Küche, wo Herd und Backofen ohnehin schon richtig Hitze abgeben. Vor dem Kochen oder Backen kannst du also getrost die Heizung abschalten. Wenn du einen Trockner besitzt, kannst du mit dessen Abwärme deine Kleidung im gleichen Raum auf dem Wäscheständer vortrocknen, so dass diese hinterher weniger Zeit und Energie im Trockner benötigt.

 

Fenster, Türen und Böden

Eine Menge Wärme geht in Haushalten durch Zugluft verloren, und zwar vor allem bei Fenstern und Türen, die nicht zu 100% dicht sind. So kannst du schnell und einfach prüfen, ob es an der Tür- oder Fensterdichtung zieht: Falls du an einer Stelle einen Verdacht hast, dann halte ein frisch ausgepustetes Streichholz in die Nähe der Dichtung. Wenn der der Rauch weggesogen wird, dann besteht Nachbesserungsbedarf. Eine weitere Möglichkeit ist eine Kerzenflamme, die durch Zugluft flackern wird. Schaumstoff-Klebeband zum Abdichten bekommst du günstig im Baumarkt.

Genauso kannst du Türscharniere und ‑spalten überprüfen. Ebenfalls lohnt es sich, den Schlitz unter der Tür zu checken. Ist er zu groß, kann auch hier Wärme entweichen. Das gilt vor allem für Haustüren und Verbindungstüren zu ungeheizten Zimmern. Im Baumarkt berät man dich zu günstigen Lösungen.

Auch die Fensterfläche selbst kann wärmedurchlässig sein. Schau dir das Fenster genau an: Besteht es aus weniger als 3 Schichten Glas, musst du davon ausgehen, dass du Wärme verschenkst. Nun lassen sich Fenster nicht mal so eben wechseln. Bei Fenstern mit Rollläden kannst du die Isolation aber verbessern, indem du sie sofort nach Einbruch der Dunkelheit herunterlässt.

Beim Lüften sollten während der Heizperiode die Fenster nicht dauerhaft gekippt sein. Stoßlüften ist energetisch viel sinnvoller, und zwar am besten mit zwei offenen Fenstern gleichzeitig (sog. Querlüften). Aber wann ist Lüften angebracht? Hier unser Tipp: Mit einem CO2-Messgerät (ab 20 Euro online) wird dir automatisch gemeldet, sobald du frische Luft benötigst. Falls du dieses Geld nicht ausgeben möchtest, kann es sinnvoll sein, feste Lüftungsroutinen zu etablieren, z.B. wenn du von der Arbeit nach Hause kommst und vor dem Schlafen.

Bei kalten Fußböden kann ein Teppich (z.B. über den Fliesen) Abhilfe schaffen. Falls du ohnehin Laminat neu verlegen musst, dann entscheide dich für die etwas dickere Dämmung.

 

Heizkörpernischen upgraden

Vor allem in Häusern, die vor 1990 gebaut wurden, sind die Heizkörper fast immer unter den Fenstern in einer Nische angebracht. Folglich ist die Außenwand an dieser Stelle dünner und isoliert schlechter. Oft sind diese Wände auch überhaupt nicht gedämmt. Die Wärme der Heizung wird also zu einem gewissen Grad direkt nach außen geleitet(!) Dies erhöht deine Rechnung und erschwert es, die Raumtemperatur auf einem angenehmen Niveau zu halten.

Mit Dämmplatten, die häufig eine reflektierende Aluminiumoberfläche haben, kannst du das Entweichen der Wärme verhindern. Wichtig: Sprich mit deinem Vermieter, falls du selbst nicht Eigentümer des Hauses oder der Wohnung bist. Pro Heizkörpernische kannst du so, je nach Größe, jährlich 10–30 Euro sparen, in kalten Wintern sogar noch mehr. Einfache Dämmtapeten oder Kaschierungen gibt es online bereits ab 2,00 Euro pro Quadratmeter. Die Dämmung kann sich also schon im ersten Jahr rechnen. Informiere dich aber über die richtige Anbringung.

 

Zur Wohlfühltemperatur das Wohlfühllicht

 

Beschaffe dir ein Raumthermometer (online ab 1,50 Euro) und stelle überhaupt erst einmal fest, bei welchen Temperaturen du dich in welchem Raum wohl fühlst. Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart 6% Heizkosten! So muss man Räume, in denen man sich mehr bewegt wie z.B. die Küche, weniger beheizen als das Wohnzimmer. Auch selten oder nur kurzzeitig genutzte Räume wie das Gäste-WC kommen mit einem Minimum an Heizleistung aus.

Als Ausgangswert zum Energiesparen können dir folgende Temperaturen dienen:

Bad: 22 Grad

Wohnzimmer: 20 Grad

Arbeitszimmer: 20 Grad

Küche: 18 Grad

(Gäste-)WC: 17 Grad

Flur: 17 Grad

Schlafzimmer: 15 Grad

 

Laut einer Studie hat auch die Lichtfarbe einen Einfluss auf die gefühlte Temperatur. Weißes und bläuliches Licht führt demnach dazu, dass mehr geheizt wird als bei gelblichem bis orangenem Licht.

https://www.derstandard.at/story/1266279164072/lichtquellen-wie-man-sich-an-der-farbe-die-finger-waermt

Und seien wir mal ehrlich: Gemütlicher sind doch die warmen Lichttöne. Falls du also die Möglichkeit hast, dann verwende warme Farben.

 

Foto: JillWellington @pixabay

Heizen mit offener Flamme

 

Hier gilt es ganz klar, ein Für-und-Wider abzuwägen. Nicht jede Flamme ist eine gute Idee.

 

Besitzt du einen richtigen offenen Kamin und kommst günstig oder kostenlos an Brennholz (regional umschauen kann sich lohnen!), dann hast du bei sehr kalter Witterung eine gute Möglichkeit, die Heizung im Zimmer komplett abzudrehen. Als nachwachsender Rohstoff ist Holz schließlich auch CO2-neutral.                                                                                            Achtung: Nicht nur Holz darf in den Kamin. Du kannst deinen Brennvorrat ergänzen, indem du die Schalen von Nüssen, Maronen oder die Kerne von Kirschen, Oliven und anderem Obst verwendest. Auch in der Natur wirst du fündig: In vielen Wäldern ist das Sammeln von Klaubholz (heruntergefallene Äste etc.) erlaubt. Du kannst dich beim regionalen Forstamt informieren. Ein weiterer ganz heißer Tipp sind Tannenzapfen, Eicheln und Kastanien. Die solltest du aber vor dem Verbrennen möglichst trocknen – z.B. in einem Sack neben dem Kamin.

 

Ein unechter Kamin oder ein Tischkamin, der mit Ethanol/Spiritus betrieben wird, spendet je nach Größe relativ viel Wärme. Falls du also von deiner Verwandtschaft regelmäßig ungenießbaren, hochprozentigen Selbstgebrannten bekommst, wäre das eine Möglichkeit 😉

Natürlich kannst du zu einem gewissen Grad auch mit Kerzen heizen. Von einem sogenannten Teelichtofen/Blumentopfofen raten wir aber eher ab: Diese Konstruktionen verhindern lediglich, dass die Wärme des Teelichts direkt nach oben steigt und sie sind ‑wenn überhaupt- nur in hohen Räumen sinnvoll – falls du direkt mehrere basteln und aufstellen möchtest. Unterm Strich geben sie aber natürlich maximal nur so viel Wärme ab, wie das Teelicht auch ohne Ofen erzeugt.

Achtung: Bedenke hierbei aber unbedingt, dass Kerzen nie schadstofffrei abbrennen und, genau wie Ethanolkamine, den Sauerstoff in der Luft zu CO2 umwandeln. Fazit: Du musst öfter lüften, und dabei geht wieder eine Menge Wärme verloren.

 

Elektroheizungen

Je nach Stromtarif kann das Heizen mit Elektro-Öfen, Heizlüftern, Infrarotstrahlern etc. sinnvoll sein – vor allem dann, wenn du dich nur kurz in einem Raum aufhältst und er schnell warm werden soll. Dies musst du aber individuell vergleichen.

 

 

Du siehst: Mit nur wenigen Veränderungen kannst du eine Menge bewirken, deiner Umwelt und deinem Geldbeutel helfen. Jetzt kann der Winter kommen!

Der Beitrag Tipps für weniger Heizkosten — Sparen im Winter! erschien zuerst auf Centergram.

]]>
Frisches Gemüse, der gesunde Genuss – aber nur richtig gewaschen! Wie du dein Gemüse reinigen solltest https://centergram.de/ernaehrung/frisches-gemuese-der-gesunde-genuss-aber-nur-richtig-gewaschen-wie-du-dein-gemuese-reinigen-solltest/ Sat, 06 Aug 2022 09:49:32 +0000 https://centergram.de/?p=1262 Ein schöner Sommernachmittag – du sitzt bei einem gemütlichen Picknick im Park und hast dir leckere Gemüsesticks mit Kräuterquark zubereitet. Aber hast du auch darauf geachtet, dein Gemüse im Vorhinein richtig zu reinigen? Wir zeigen dir, wie du dein Gemüse reinigen solltest und weshalb dieser Schritt so wichtig ist.

Der Beitrag Frisches Gemüse, der gesunde Genuss – aber nur richtig gewaschen! Wie du dein Gemüse reinigen solltest erschien zuerst auf Centergram.

]]>

Schädliche Pestizide auf gesunden Nahrungsmitteln

 

Wie dir sicher bekannt ist, werden die meisten Gemüsesorten mit Pflanzenschutzmitteln, sogenannten Pestiziden, behandelt, damit diese vor Schädlingen, Krankheiten oder auch Unkraut geschützt sind. Außerdem werden einige Gemüsesorten mit Stoffen behandelt, die für einen „schönen“ Glanz sorgen und die Lebensmittel appetitlicher und ansprechender wirken lassen.

 

Für den menschlichen Körper sind diese Pestizide leider alles andere als gesund. Wissenschaftliche Studien belegten bereits Zusammenhänge zwischen Pestiziden und schweren Krankheiten wie Parkinson oder auch Leukämie. Weitere Auffälligkeiten gibt es bei Asthmaerkrankungen wie auch Adipositas, unterschiedlichen Allergien, Störungen der Hormondrüsen bis hin zu erhöhten Risiken für Brust- und Leberkrebs. Wir können dich aber beruhigen: Befolgst du die folgenden Ratschläge beim Waschen des Gemüses, ist der Verzehr absolut unbedenklich!

 

Die richtige Reinigung von Gemüse

 

Grundsätzlich wäschst du das Gemüse am besten, bevor du es kleinschneidest. Anschließend entfernst du welke oder verdorbene Stellen mit einem Messer. Bei besonders robustem Gemüse wie Kartoffeln, Möhren und Rüben spielt die Reihenfolge eine große Rolle: Nachdem du das Gemüse unter laufendem Wasser gewaschen hast, solltest du es im Nachgang nochmals mit einer handelsüblichen Gemüsebürste und Wasser gründlich reinigen. Anschließend wäschst du das Gemüse ein weiteres Mal unter fließendem Wasser.

 

Bei empfindlichem Gemüse, wie zum Beispiel Salat, befüllst du am besten eine Küchenschale mit Wasser und wäschst die einzelnen Blätter gründlich mit den Händen. Achte jedoch darauf, dass der Salat nicht allzu lange im Wasser bleibt, damit er nicht überwässert. Bei allen Gemüsesorten arbeitest du also grundsätzlich nach dem Motto „kurz, aber gründlich“, um alle Pestizide zu entfernen, aber die guten Vitamine beizubehalten.

 

Gemüse in Essig baden?

 

Eine weitere Möglichkeit, dein Gemüse von Pestiziden zu befreien, findet sind in einem altbewährten Hausmittel: Gibst du einen Teelöffel Essig in eine Schüssel mit Wasser, sorgt die Säure für eine antibakterielle Wirkung und chemische Rückstände und Bakterien werden entfernt. Denke daran, im Anschluss dein Gemüse nochmals gründlich mit Wasser abzuwaschen, damit kein unangenehmer Essig-Geschmack zurückbleibt.

salad, fruit, berry-2756467.jpg

Muss man Bio-Gemüse waschen?

 

Der Einsatz von Pestiziden in der Bio-Landwirtschaft ist gesetzlich verboten und auch die Umweltschutzorganisation rät zum Kauf von Gemüse aus biologischem Anbau. Die Belastung ist um ca. das 50- bis 100-Fache niedriger als bei herkömmlichen Gemüseprodukten. Da jedoch vor allem in der heutigen Zeit die Umwelt automatisch, beispielsweise durch Abgase, verunreinigt ist, kann man vollkommen schadstofffreies Gemüse leider nicht versprechen. Wir raten dir daher, auf Nummer sicher zu gehen und dein Gemüse vor dem Verzehr gründlich zu reinigen. Abgesehen davon weißt du auch nie, wie die Lebensmittel vielleicht während des Transports oder durch Mitarbeiter und andere Kunden verunreinigt worden sind.

 

Jetzt steht deinem erholsamen, gesunden Picknick nichts mehr im Weg und du bist gewappnet für jeden Gemüse-Genuss. Denn wie wir alle wissen – Gemüse geht immer und gibt uns mit der richtigen Reinigung nur Benefits. In diesem Sinne ran an das Gemüse und guten Appetit!

Der Beitrag Frisches Gemüse, der gesunde Genuss – aber nur richtig gewaschen! Wie du dein Gemüse reinigen solltest erschien zuerst auf Centergram.

]]>
Weniger Kunststoff im Alltag – praktische Alternativen zu Plastik  https://centergram.de/umwelt/weniger-kunststoff-im-alltag-praktische-alternativen-zu-plastik/ Mon, 01 Aug 2022 08:42:46 +0000 https://centergram.de/?p=1256 Wie dir bestimmt bekannt ist, sollten wir der Umwelt zuliebe auf Kunststoff verzichten. Dies ist im Alltag oft nicht leicht, denn wir haben uns viel zu sehr an den Luxus gewöhnt. Wie du es trotzdem schaffst, deinen Kunststoffverbrauch zu reduzieren, erfährst du in diesem Beitrag.

Der Beitrag Weniger Kunststoff im Alltag – praktische Alternativen zu Plastik  erschien zuerst auf Centergram.

]]>

So kannst du ohne viel Aufwand bereits etwas bewirken 

 

  • Ersetzte Plastikflaschen durch wiederverwendbare Flaschen oder Becher. Im Internet gibt es Angebote in vielen verschiedenen Materialien und Designs. Bekannte Ketten wie Starbucks oder Backwerk honorieren deinen wiederverwendbaren Becher mit einem Rabatt, wenn du dein Getränk darin genießt.

 

  • Wenn du nicht auf Plastikflaschen verzichten kannst, achte auf die genaue Zusammensetzung, denn Flaschen aus recyceltem PET, sogenanntem RPET, sind weitaus besser für die Umwelt als herkömmliche PET-Flaschen, da bei der Herstellung deutlich weniger Erdöl benötigt wird.

 

  • Falls du kleine Kinder hast und kein Porzellangeschirr verwenden möchtest, ist Holz- oder Bambusgeschirr eine gute Alternative. 

 

  • Benutze wiederverwendbare Einkaufstaschen, anstatt bei jedem Einkauf eine Plastiktasche zu kaufen. So tust du etwas für die Umwelt und kannst nebenbei einfach Geld sparen. 

 

  • Ebenso kannst du dir wiederverwendbare Verpackungen für Obst und Gemüse besorgen. Somit musst du nicht mehr alles einzeln in den kleinen Plastiktüten vom Supermarkt verstauen.

 

  • Verwende größere Plastikverpackungen als Müllbeutel. Verpackungen von Tierstreu, Klopapier oder größeren Textilien sind mindestens genauso groß und stabil und sowieso schon da. So musst du nicht extra Plastikmüllbeutel kaufen, deren einziger Zweck es ist, kurze Zeit später im Müll zu landen.

 

Plastik – der gesundheitliche Aspekt 

 

Abgesehen von den umweltlichen Schäden, die Kunststoff mich sich bringt, ist bewiesen, dass der oft in Plastik enthaltene Stoff Bisphenol A schädlich für uns Menschen sein kann und unbedingt vermieden werden sollte. Bisphenol A kann sich negativ auf den Hormonhaushalt auswirken und so z. B. Gehirnentwicklung und Fruchtbarkeit stören.

 

Außerdem enthalten Dinge wie Kinderspielzeuge, Schwimmreifen und Tapeten, sofern sie aus Kunststoff sind, oft den Stoff PVC (Polyvinylchlorid). Dieser enthält gesundheitsschädliche Weichmacher und ist aufgrund der vielen Zusatzstoffe schwer zu recyceln, denn beim Verbrennen können giftige Dioxine (chlorierte organische Verbindungen) entstehen.

 

Praktische Alternativen für Plastik können sein:

 

  • Holzspielzeug statt Spielzug aus Plastik

 

  • Glasstrohhalme anstatt Plastikstrohhalme

 

  • Karton als Verpackungsalternative, denn er ist im Gegensatz zu Plastik hervorragend zu recyceln 

 

  • Holzbesteck anstatt Plastikbesteck 

 

  • Kleidung aus Baumwolle anstatt eines Polyester-Gemischs

 

  • Bambuszahnbürsten anstatt Plastikmodelle

 

  • Seife am Stück anstatt Seife aus der Plastikverpackung

 

  • wiederverwendbare Abschminkpads anstatt Einweg-Reinigungstücher

 

  • Joghurt im Glas anstatt in Plastikbehältern 

 

Weniger Kunststoff im Alltag – langsam umdenken

 

Wichtig ist: Du musst nicht von heute auf morgen dein Leben komplett umkrempeln. Es genügt für den Anfang, wenn dir das Problem des Kunststoffverbrauchs bewusst ist und du dich bemühst, ein paar der oben genannten Punkte zu befolgen. Mit der Zeit wird es einfacher und man gewöhnt sich an die Umstellung, so dass wir hoffentlich bald lernen können, im Alltag ganz auf Kunststoff zu verzichten.

 

Dafür ist allerdings auch ein Umdenken in der Industrie nötig, denn als Kunde in einem Discounter kann man in vielen Fällen Plastikverpackungen nicht vermeiden. Während es in einigen Großstädten bereits verpackungsfreie Supermärkte gibt, sucht man in kleineren Städten oder auf dem Land meist vergeblich danach.

 

Der Beitrag Weniger Kunststoff im Alltag – praktische Alternativen zu Plastik  erschien zuerst auf Centergram.

]]>
Lebensmittel einfrieren — Tipps und No-Gos https://centergram.de/ernaehrung/lebensmittel-einfrieren-tipps-und-no-gos/ Sun, 24 Jul 2022 19:03:00 +0000 https://centergram.de/?p=1245 Warum frieren wir unsere Lebensmittel ein? Die Möglichkeit, Lebensmittel einzufrieren, erleichtert uns in vielerlei Hinsicht das Leben, denn falls du zu viel gekocht oder eingekauft hast, kannst du die Lebensmittel einfach einfrieren und später verwerten. Außerdem kannst du so Vorgekochtes länger haltbar machen oder auf Vorrat kochen. Was passiert beim Einfrieren mit den Lebensmitteln? Wenn […]

Der Beitrag Lebensmittel einfrieren — Tipps und No-Gos erschien zuerst auf Centergram.

]]>

Warum frieren wir unsere Lebensmittel ein?

Die Möglichkeit, Lebensmittel einzufrieren, erleichtert uns in vielerlei Hinsicht das Leben, denn falls du zu viel gekocht oder eingekauft hast, kannst du die Lebensmittel einfach einfrieren und später verwerten. Außerdem kannst du so Vorgekochtes länger haltbar machen oder auf Vorrat kochen.

Was passiert beim Einfrieren mit den Lebensmitteln?

Wenn wir Lebensmittel einfrieren, wird das mikrobielle (bakterielle) Wachstum nahezu gestoppt. Sobald wir das Essen auftauen, wachsen die Bakterien allerdings ungehindert weiter. Durch das Stoppen des Wachstums ist es uns möglich, die Lebensmittel nach langer Zeit noch zu verzehren. Das in den meisten Lebensmitteln enthaltene Wasser wird beim Einfrierprozess zu Eiskristallen und zerstört so die Zellstruktur der Lebensmittel. Das ist nicht schlimm, nur solltest du Dinge die schon einmal eingefroren waren, nach dem Auftauen nicht erneut tieffrieren.

So verpackst du eingefrorene Lebensmittel

Am besten packst du kleine flache Portionen ab. So geht der Prozess des Einfrierens schneller und es ist leichter, nur eine kleine Menge zu entnehmen.

Außerdem verwendest du am besten dicke Plastiktüten, z. B. Gefrierbeutel. Verwende sie nur einmalig und wirf sie nach dem Auftauen weg. Dünne Plastikfolien sind ungeeignet, denn sie sind oft wenig stabil (oder sogar durchlässig). Somit besteht die Gefahr, dass Plastikreste im Essen enthalten sind.

Sorge außerdem dafür, dass sich im Behältnis nur wenig Luft befindet. Zu viel Luft kann schädlich für den Einfrierprozess sein. Gar keine Luft ist allerdings auch schlecht, denn so könnte das Behältnis platzen.

Fehler beim Einfrieren von Lebensmitteln

Die oberste Regel beim Einfrieren von Lebensmitteln heißt: Was einmal aufgetaut wurde, sollte nicht noch einmal eingefroren werden, da die Qualität der Lebensmittel dadurch stark beeinträchtigt wird. Außerdem ist der Prozess des Einfrierens aufgrund des enthaltenen Wassers in den Zellen schlecht zu wiederholen, denn das Wasser wird zu Eiskristallen und zerstört die Zellwände. Wird dieser Vorgang nach dem Auftauen wiederholt, werden die Lebensmittel in Mitleidenschat gezogen und können verderben.

Wenn du also gerade im Sommer Waren aus der Tiefkühltheke im Supermarkt kaufst, die du noch nicht direkt verzehren willst, achte darauf, die Kühlkette nicht zu unterbrechen: Schaffe die Lebensmittel schnellstmöglich in dein Gefrierfach, anstatt sie eine halbe Stunde im aufgeheizten Kofferraum deines Autos auf dem Supermarktparkplatz zu verstauen, weil du noch kurz andere Besorgungen machen möchtest.

Schadet Gefrierbrand der Gesundheit?

Kurz und knapp: nein. Wenn die Verpackung beschädigt ist, also die Lebensmittel stellenweise nicht vor dem Frost geschützt sind, trocknen sie aus. Das sieht man auch nach dem Auftauen, da die betroffenen Stellen eine ledrige Konsistenz haben und verfärbt sind. Und obwohl das vielleicht nicht besonders appetitlich ist, schadet es dir nicht. Achte natürlich trotzdem auf intakte Verpackungen.

Diese Lebensmittel eignen sich nicht zum Einfrieren:

  • Kartoffeln
    Wenn Kartoffeln nach dem Kochen eingefroren werden, schmecken sie nach dem Auftauen aufgrund der Stärke mehlig bis süßlich und bekommen eine körnige Struktur.
  • Braten
    Gebratenes Fleisch verliert während des Einfrierprozesses die knusprige Konsistenz und der intensive Geschmack verringert sich.
  • gekochte Eier
    Die Textur der Eier verändert sich, außerdem ist die Chance, dass die Schale bricht oder das Ei platzt. sehr groß.

    • Mayonnaise und andere Saucen
    Wie auch bei anderen Lebensmitteln verändert sich die Konsistenz durch das Einfrieren stark; so werden beispielsweise Saucen mit Mehl klumpig. Außerdem kann es passieren, dass sich die vorher noch gebundenen Bestandteile voneinander trennen.

    • rohes Obst und Gemüse
    Bei rohem Gemüse oder Obst geht durch den Einfrierprozess der Vitaminanteil verloren, außerdem wird es weniger knackig schmecken

    Diese Lebensmittel eignen sich super zum Einfrieren:

  • Fisch
    Achte bei Fisch darauf, dass er luftdicht verpackt ist.

    • Geflügel
    Gieße die beim Auftauen entstehende Flüssigkeit weg, um eine Salmonelleninfektion zu vermeiden.

    • bereits gekochtes Gulasch
    Hier wird empfohlen, das Gulasch in der Mikrowelle oder in einem Topf mit etwas zugegebenem Wasser aufzutauen.

    Tipps zum Einfrieren

    Friere eher kleiner Mengen ein, um einen besseren Überblick zu behalten und dir das Verarbeiten zu erleichtern. Außerdem ist es hilfreich, das Einfrierdatum auf den Behälter zu schreiben oder eine bestimmte Ordnung im Gefrierfach einzuhalten. Somit kannst du ältere Lebensmittel zuerst auftauen. Falls das Essen vorgekocht wurde, sollte es auf jeden Fall abkühlen, bevor du es einfrierst.

Blanchiere Gemüse vor dem Einfrieren, um die Vitamine zu erhalten. Bei diesem Prozess kocht man das Gemüse kurz auf und schreckt es daraufhin mit Eiswasser ab. Somit verliert es nicht die Farbe und bleibt knackig und bissfest.

Im Internet findest du außerdem Listen, die dir einen Überblick über die Lagerungsdauer verschiedener tiefgefrorener Lebensmittel geben. Auch auf vielen Gefrierbeuteln ist eine Übersicht aufgedruckt, die dir verrät, nach wie vielen Wochen oder Monaten du tiefgefrorenes Gemüse oder Fleisch verzehren solltest.

Der Beitrag Lebensmittel einfrieren — Tipps und No-Gos erschien zuerst auf Centergram.

]]>
Wäsche in der Wohnung trocknen — ist das wirklich gut? https://centergram.de/allgemein/waesche-in-der-wohnung-trocknen-ist-das-wirklich-gut/ Wed, 20 Jul 2022 17:06:00 +0000 https://centergram.de/?p=1217 Viele Menschen stellen mangels Platz oder aus Bequemlichkeit ihren Wäscheständer in der Wohnung auf. Doch macht es einen Unterschied, ob du deine Wäsche draußen oder drinnen trocknest? Und welche Möglichkeit ist zum Trocknen deiner Wäsche besser geeignet? All das erfährst du hier.

Der Beitrag Wäsche in der Wohnung trocknen — ist das wirklich gut? erschien zuerst auf Centergram.

]]>

So trocknest du Wäsche in der Wohnung

 

Du musst deine Wäsche in der Wohnung aufhängen, weil du weder Balkon noch Terrasse oder Garten hast? Alles okay, wenn du die folgenden Punkte beachtest: 

 

  • Hänge die einzelnen Kleidungsstücke mit Zwischenraum auf, damit die Wäsche schneller trocknet.
  • Jeanshosen hängst du am besten an den Beinen auf; so trocknen sie besser.
  • Falls du einen Ventilator besitzt, kannst du ihn auf kleiner Stufe laufend in den Raum stellen.
  • Lüfte regelmäßig, damit die Luftfeuchtigkeit in deiner Wohnung nicht zu hoch wird.

Die ideale Temperatur zum Wäschetrocknen in der Wohnung 

 

Um deine Wäsche gut zu trocken, ist die Zimmertemperatur ein sehr wichtiger Punkt. So sollte der Raum 20° nicht unterschreiten. Schalte daher gerade im Winter die Heizung ein.

Trockne keine Wäsche in Räumen, wenn die Temperatur unter 10° beträgt, denn dann nimmt die Luft kaum noch Feuchtigkeit auf. Folglich landet das verdunstende Wasser auf deinen Wänden und Möbeln.

Venedig Foto: wurliburli @pixabay

So trocknet deine Wäsche am besten

 

Bemühe dich, die gerade beschriebenen Temperaturen einzuhalten. Zwischendurch solltest du das Zimmer stoßlüften, damit die Feuchtigkeit aus dem Raum entweicht. Falls es dein Platz nicht zulässt, kannst du die Wäsche auch super über oder in der Nähe der Heizung trocknen; lege die Wäsche aber nicht direkt auf die Heizung, sondern hänge sie mit einem Bügel daran.

 

Falls du es besonders eilig hast, kannst du den Vorgang durch Bügeln beschleunigen. Beachte dabei die Pflegehinweise, denn nicht alle Kleidungsstücke dürfen gebügelt werden. Kleinere, schon angetrocknete Wäschestücke kannst du auch trocken föhnen, wenn du sie sofort benötigst.

 

Ganz wichtig ist es, die Wäsche immer gut zu schleudern. Dafür darf die Trommel nicht zu voll sein. Durchs Schleudern trocknen die Kleidungsstücke besser und es tropft kein Wasser auf deinen Zimmerboden. 

 

Nachteile beim Trocken im Zimmer 

 

Ein großer Nachteil beim Wäschetrocknen in der eigenen Wohnung ist, dass die Wäscheständer viel Platz einnehmen. Und da du die Wäsche in der Regel nicht in Räumen wie Küche (aufgrund der stetigen Gerüche), Badezimmer (aufgrund der hohen Feuchtigkeit) oder Schlafzimmer (aufgrund der zu niedrigen Temperaturen) aufhängen kannst, bleibt oft nur das Wohnzimmer übrig.

 

Ein weiteres Problem besteht in der entweichenden Feuchtigkeit. Diese kann sich an den Wänden oder der Decke in Form von Schimmel absetzten. Sollte dies geschehen, musst du bei einer Mietwohnung die Kosten der Sanierung meistens selbst zahlen. Außerdem können Allergien und sogar Asthma entstehen. Um dem entgegenzuwirken, solltest du gut lüften, also entweder alle Fenster offenlassen, im besten Fall sogar auf Durchzug, oder im Winter stoßlüften.

 

Um die Luftfeuchtigkeit zu testen und somit schon im Voraus zu wissen, ob die Feuchtigkeit im Zimmer zu hoch ist, kann man das entsprechende Gerät schon für wenig Geld im Internet oder in Drogeriemärkten erwerben. Gegen zu hohe Luftfeuchtigkeit hilft dann ein Luftentfeuchter. 

 

Unterschied zum Wäschetrocknen an der frischen Luft 

 

In der Wohnung Wäsche zu trocken, funktioniert also, sobald du die oben genannten Punkte beachtest. Besser ist es trotzdem, die Wäsche draußen aufzuhängen, denn Luft, Sonne und Wind sind mit der Zimmerluft nicht zu vergleichen. Die Wäsche draußen zu trocknen, beschleunigt also den Prozess.

Der Beitrag Wäsche in der Wohnung trocknen — ist das wirklich gut? erschien zuerst auf Centergram.

]]>
Stromausfall — wie sich jeder davor schützen sollte! https://centergram.de/haushalt/stromausfall-wie-sich-jeder-davor-schuetzen-sollte/ Wed, 20 Apr 2022 11:41:00 +0000 https://www.centergram.de/?p=280 Die drohende „Klimakatastrophe“ ist in aller Munde. Angesichts düsterer Prognosen verlangt die Bundesregierung nach einer Energiewende. Im Zuge dessen sollen sogenannte "erneuerbare Energien“ wie Windkraft und Sonnenenergie zukünftig zu 100 Prozent grundlastfähige Energieträger wie Kohle, Atom und Gas ersetzen. Doch was geschieht, wenn nicht genügend Wind weht und die Sonne nicht scheint? Dann könnte es zu einem flächendeckenden Stromausfall kommen.

Der Beitrag Stromausfall — wie sich jeder davor schützen sollte! erschien zuerst auf Centergram.

]]>
Wie hoch ist die Gefahr eines Blackouts?

Gehörte Deutschland einst zu den Ländern mit der größten Versorgungssicherheit weltweit, ist mit der bereits vollzogenen weitgehenden Abschaltung von Kohle- und Atomkraftwerken die jederzeit verlässliche Sicherheit der Versorgung der Bevölkerung mit Strom fraglich geworden. 

Laut Bundesnetzagentur wirke sich der Umstieg auf erneuerbare Energieträger zwar aktuell noch nicht auf die Versorgungssicherheit aus. Allerdings lässt der geplante Ausstieg aus allen konventionellen fossilen Energieträgern befürchten, dass die Versorgungssicherheit in Zukunft massiv leiden wird.

Dafür spricht, dass es bereits jetzt eine Vielzahl an Stromausfällen gibt, die im Millisekundenbereich und darüber hinaus liegen. Sie werden als Blackout bezeichnet. Gemeint ist damit der Ausfall eines Netzgebietes, aus dem sich kaskadenartig weitere großflächige Stromausfälle ergeben können, die sich im schlimmsten Fall über Ländergrenzen hinweg erstrecken können. Ausgehend von der ursprünglich lokalen Störung können so Blackouts entstehen, die sich über die Regelzonen hinaus kilometerweit in der Fläche fortsetzen. 

Mit regelnden Eingriffen in die Netzstabilität konnten sich bislang Stromausfälle mitunter noch so eben beherrschen lassen. So stieg der Anstieg kritischer Eingriffe ins Stromnetz in den vergangenen Jahren in dramatischer Weise an.

 

Wie angespannt ist das Stromnetz?

Gab es im Jahr 2006 insgesamt nicht mehr als vier systemstabilisierende Eingriffe, schnellte mit dem bereits schrittweise vollzogenen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen ihre Anzahl bis zum Jahr 2019 auf über 6.000 Eingriffe nach oben — Tendenz weiter steigend. Dabei werden durch sogenannte Lastabwürfe, auch Brownout genannt, zeitweilig ganze Fabriken vom Netz genommen, deren Produktionsprozesse besonders energieintensiv sind (z. B. in der Stahl‑, Aluminium- und Glasindustrie). So verhindert man, dass das gesamte Netz kollabiert. 

Die Betreiber werden für den zeitweiligen Produktionsausfall entschädigt. Die Kosten für die vertraglich im Vorfeld geregelte Abschaltung vom Stromnetz trägt jedoch die Allgemeinheit der Stromkunden. Die letzten bekanntgewordenen Zahlen für die Kosten derartiger netzstabilisierender Eingriffe stammen aus dem Jahr 2020 und lagen bei nicht weniger als 1,4 Milliarden Euro im Jahr.  Je weiter die Energiewende voranschreitet, desto mehr wird die Blackout-Gefahr zunehmen. Schon heute ist bekannt, dass fast täglich immer aufwendigere Eingriffe notwendig sind, um einen Kollaps zu verhindern. 

Im September 2021 kritisierte die Investmentbank Goldman Sachs „die Obsession des europäischen Kontinents und dessen Hang zum schnellen Ausbau von grün-alternativen Technologien“ und warnte vor sich mehrenden Stromausfällen in Europa.  Gleichermaßen wies im November 2021 der Energieversorger Eon darauf hin, dass immer häufiger Engpässe im Stromnetz auftreten werden. Notfalls könnten Versorgungsunternehmen gezwungen sein, „Verbraucher vom Netz zu trennen — sogar ganze Städte“.

   

Blackout als das größte Katastrophenrisiko

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) schätzt mittlerweile einen Blackout als das größte Katastrophenrisiko ein. Seit 2011 warnt das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag bereits eindringlich vor seinen Konsequenzen: „Die Folgenanalysen haben gezeigt, dass bereits nach wenigen Tagen im betroffenen Gebiet die flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen nicht mehr sicherzustellen ist. Die öffentliche Sicherheit ist gefährdet, der grundgesetzlich verankerten Schutzpflicht für Leib und Leben seiner Bürger kann der Staat nicht mehr gerecht werden.“   

Auch der Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnte bereits vor den Folgen einer misslungenen Energiewende, als er in einem Interview im Juni 2020 auf die Frage, welches Katastrophenszenario er am meisten befürchte, feststellte: „Ganz klar den Blackout, einen flächendeckenden, langanhaltendenden Stromausfall“. 

 

Was kann bei einem Blackout geschehen?

Im Falle eines langanhaltenden Stromausfalls ist die Funktionsfähigkeit der gesamten gesellschaftlichen Infrastruktur bedroht. Sämtliche Kommunikationssysteme sind bei einem Stromausfall in Gefahr. Banken und Tankstellen müssen ihren Betrieb einstellen, da die Verbuchungssysteme nicht mehr funktionieren.  Ebenso sind Tanksäulen betroffen, die ohne Strom kein Benzin mehr pumpen können. Da die Notstromaggregate in Krankenhäusern nur für maximal 48 Stunden Kraftstoffreserven haben, wäre im Falle eines Stromausfalls der Medizinsektor besonders betroffen. Operationen könnten nicht mehr stattfinden; lebensrettende Maßnahmen könnten nicht mehr gewährleistet werden. Selbst die Trinkwasserversorgung ist ohne Strom dauerhaft nicht gesichert und auch Toilettenspülungen würden nicht mehr funktionieren. 

 

Woran man bei einem Blackout unbedingt denken sollte

Für den Notfall sind zuallererst Trink- und Brauchwasservorräte für mindestens drei Tage notwendig. Wer in seiner Wohnung oder im Keller keinen entsprechenden Stauraum hat, sollte beim ersten Anzeichen eines Stromausfalls die Badewanne mit dem noch vorhandenen Wasser in der Leitung auffüllen. Weiterhin sind leere Kanister von Vorteil, die an fließenden Gewässern aufgefüllt werden können. Wasseraufbereitungstabletten sollten in ausreichender Menge vorrätig sein, um das geschöpfte Wasser auch trinkbar machen zu können. 

Weiterhin werden Lebensmittelvorräte für mehrere Tage benötigt. International wird ein Lebensmittelvorrat von drei bis vier Tagen in jedem Haushalt empfohlen. Das Bundesamt für Katastrophenschutz in Bonn rät gar einen Notvorrat für eine Woche an. Ein Campingkocher mit ausreichend Reservegaskartuschen und passendem Kochgeschirr aus Aluminium ist in vielfältiger Weise nutzbar: Nicht nur, um sich warme Mahlzeiten zuzubereiten, sondern auch, um notfalls Wärmflaschen befüllen und bei fehlenden Trinkwasservorräten Wasser abkochen zu können. Auf die Notfallliste gehören weiterhin unabdingbar Kerzen, Streichhölzer und Taschenlampen. Bei einem Stromausfall im Winter besteht außerdem die Gefahr des völligen Ausfalls der Heizungsanlagen: Ausreichend warme Decken und Wärmflaschen sind daher von überlebenswichtiger Bedeutung. Batterien und batteriegetriebene Radios sind notwendig, um Durchsagen der Polizei und des Katastrophenschutzes zu empfangen. Eine  ausreichende Menge an Bargeld in kleiner Stückelung sollte in jedem Haushalt vorrätig sein, da Geldautomaten ohne Strom ihren Dienst einstellen. Schließlich ist es ratsam, die eigene Wohnung während eines Stromausfalls möglichst nicht für lange Zeit zu verlassen, da in Großstädten nach dem Zusammenbruch der staatlichen Infrastruktur mit Plünderungen zu rechnen ist.

Der Beitrag Stromausfall — wie sich jeder davor schützen sollte! erschien zuerst auf Centergram.

]]>